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Foto Blick von der Schrammsteinaussicht
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Foto Blick von der Schrammsteinaussicht
Icon Wanderweg

Schrammsteinaussicht - Schrammsteinweg - Kleiner Winterberg - Kuhstall


niedrigster Punkt: 133 m

höchster Punkt: 454 m

GPS-Daten der Tour (gpx) KML-Daten der Tour (kml) Tourdaten als PDF

Foto Blick von der Schrammsteinaussicht
Foto Blick auf den mächtigen Falkenstein
Foto Am Schrammtor
Foto Steil aufragende Felstürme kurz vor dem Schrammtor
Foto Auf dem Wildschützensteig zur Scchrammsteinaussicht
Foto Auf dem Wildschützensteig geht es durch enge Schluchten
Foto Blick von der Schrammsteinaussicht
Foto Blick von der Schrammsteinaussicht
Foto Panorama vom Schrammsteinweg
Foto Schrammsteine
Foto Blick vom Schrammsteinweg (Gratweg)
Foto Abenteuerlich und schön führt der Weg über die Schrammsteine
Foto Aussichtsreich und spektakulär geht es über den Schrammsteinweg
Foto Die Aussicht am Schrammsteinweg genießen
Foto Entspannung am Schrammsteinweg
Foto Blick von der Breite-Kluft-Aussicht am Schrammsteinweg
Foto Blick von der Breite-Kluft-Aussicht auf den Rauschenstein
Foto Aussicht an der Breiten Kluft (Schrammsteinweg)
Foto Markanter Felsen am Zurückesteig
Foto Aussicht vom Unteren Fremdenweg am Kleinen Winterberg
Foto Am Kleinen Winterberg
Foto Der Zugang zum Schneiderloch
Foto Blick aus dem Schneiderloch am Wildenstein
Foto Das "Aussichtsfenster" am Schneiderloch
Foto Am Wildenstein lässt sich viel entdecken und kraxeln
Foto Urige Landschaft am Wildenstein (Nahe des Kuhstalls)
Foto Am Schneiderloch (Wildenstein)
Foto Rund um den Kuhstall kann man viel Spaß haben
Foto Am Schneiderloch (Wildenstein)
Foto Im Schneiderloch
Foto Wanderquartier Ostrauer Mühle
Foto
Empfohlene Jahreszeiten
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Details

Startpunkt

Ostrauer Mühle Campingplatz

Zielpunkt

Lichtenhainer Wasserfall

Klassifizierung

Wanderweg

Kurzbeschreibung

Diese Tour ist eine landschaftlich herausragende Wanderung durch die Schrammsteine der Sächsischen Schweiz mit der spektakulären Schrammsteinaussicht, entlang des gesamten Schrammstein-Gratweges mit eindrucksvollen Panoramen, um den Kleinen Winterberg in Richtung Neuer Wildenstein mit seinen spannenden geologischen Höhepunkten "Kuhstall, Himmelsleiter und Schneiderloch."

Beschreibung

Als Ausgangspunkt dieser wunderbaren Streckenwanderung durch das Herz des Elbsandsteingebirges bietet sich das Wanderquartier auf dem Campingplatz Ostrauer Mühle an.

Erster Höhepunkt der Wanderung ist das Durchschreiten des Schrammtores, dem Eingang zu einer bizarren Felsenlandschaft aus fragilem Sandstein. Man glaubt stellenweise, dass man sich an einem Sandstrand befindet, wenn man durch allerfeinsten Buddelkastensand stapft. Die Erosion hat an vielen Felsen deutliche Spuren hinterlassen. Hier gibt es zahlreiche Fotomotive, insbesondere im frühen Morgenlicht.

Wenige hundert Meter weiter wird es wieder abenteuerlich, wenn wir über den Wildschützensteig zur spektakulären Schrammsteinaussicht aufsteigen. Traumhaft und wildromantisch geht es zwischen engen, teilweise feucht-kühlen Felsformationen und Schluchten hinauf zu diesem Parade-Logenplatz.

Neben den vielen tollen Panoramablicken vom teilweise zerklüfteten Schrammsteinweg, vom Zurückesteig sowie vom Unteren Fremdenweg am Kleinen Winterberg bieten sich uns gegen Ende der Tour nochmals mehrere geologische Höhepunkte am Neuen Wildenstein. Der "Kuhstall", ein gigantisches, nach zwei Seiten offenes Höhlengebilde bzw. Felsentor, öffnet sich sich eindrucksvoll vor uns. Hier wurde im dreißigjährigen Krieg tatsächlich Vieh vor den Schweden versteckt. Vom Kuhstall aus geht es dann direkt zur Himmelsleiter, einer schier endlos wirkenden Metalltreppe (nur Aufstieg), die durch eine gerade mal körperbreite feuchte Felsspalte auf ein Aussichtsplateau führt, wo wir ein wunderbares Panorama über die Felslandschaft des Elbsandsteingebirges haben. Danach lohnt sich auf jeden Fall ein Abstecher zum nahegelegenen Schneiderloch. Das ist gerade für größere Kinder eine spannende Angelegenheit, weil das mit einem Geländer gesicherte natürliche Aussichtsfenster im Fels durch eine enge Höhle (mit Tritthilfen) erklettert werden muss. Es empfiehlt sich, die Rucksäcke draußen vor der Höhle zu lassen (gegen Absturz sichern), denn es wird wirklich eng.

Rund um den Kuhstall lässt es sich eine ganze Weile aushalten. Es bieten sich spannende Entdeckungs- und Kraxelmöglichkeiten, die nicht nur Kinderherzen höher schlagen lassen.

Wer nicht auf dem Gelände der Ostrauer Mühle übernachtet, beginnt die Tour auf dem Wanderweg (roter Punkt) am westlichen Ende des Campingplatzes an der Kirnitzschtalstraße (in Höhe des kleinen Parkplatzes). Nach 150 m bzw. zwei Minuten ist die Abzweigung zum nachfolgend beschriebenen Wanderweg erreicht.

Ab dem Wanderquartier (grüner Strich/Wegweiser Schrammsteine) beginnt die Tour mit einer West-Ost-Serpentine direkt hinter dem Wanderquartier des Campingplatzes Ostrauer Mühle. Er verläuft dann im Wald ansteigend in südlicher Richtung bis zu einer Wegkreuzung.

Wir bleiben der grünen Wegmarkierung treu und folgen immer der Ausschilderung in Richtung der Schrammsteine/Schrammtor (Malerweg).

Wir überqueren den Wenzelweg (breiter Forstweg) und richten uns nach den Wegweisern zu den Schrammsteinen. Einmal müssen wir uns in der Folge links halten (rechts geht nach 400 m der Weg zum Falkenstein bzw. in den Schießgrund ab). Nach noch nicht einmal 100 m treffen wir auf den Hauptweg (grüner Punkt/Elbleitenweg), dem wir nach rechts folgen. Die letzten 500 Meter bis zum Schrammtor geht es nun auf dem Wanderweg mit dem grünen Punkt weiter. Linksseitig erscheint nach etwa zehn Minuten der Abzweig zum Schrammtor.

Wir durchschreiten dieses markante Felsentor auf einem sandigen Pfad, gehen ein paar Stufen empor und folgen dem Wanderweg wenige hundert Meter. Links geht es schon bald zum Wildschützensteig (ausgeschildert/nur im Aufstieg), einer mit Metalltreppen, Leitern und Holzbohlen sowie mit Geländern versicherten Stiege durch eine feuchtkühle Schlucht, die uns fast bis nach oben zur Schrammsteinaussicht führt.

An einem Wanderweg (mit großem Picknickplatz), dem Schrammsteinweg, angekommen, müssen wir uns noch einmal links halten, um die letzten Metallleitern sowie ein paar enge Durchgänge und Nadelöhre zu passieren, die uns in fünf Minuten zum Gipfelplateau (417 m ü. NN) emporleiten.

Vom Aussichtspunkt steigen wir wieder auf gleichem Weg ab bis zum Schrammsteinweg/Gratweg, den wir im ersten Teil im stetigen Auf und Ab über Treppen und Leitern entlangwandern. Wir folgen fortan der blauen Strichmarkierung. Einmal müssen wir etwas aufpassen, um nicht über den rechtsseitig abgehenden Jägersteig abzusteigen - also links halten. Im weiteren Verlauf wird der Weg etwas zahmer und wir bewegen uns ohne nennenswerte Höhenunterschiede weiter auf dem schönen Schrammsteinweg in westsüdwestliche Richtung.

Zwischendurch bieten sich immer wieder perfekte Aussichtspunkte.

Nach diesem längeren Wegabschnitt wird es nochmals kraxelig, wenn wir uns auf dem Zurückesteig befinden, der sich in einigem Auf und Ab durch wunderbare zerklüftete Felsformationen windet (blaue Strichmarkierung) und schließlich auf dem Reitsteig endet. 

Wir folgen dem Reitsteig nach rechts auf nahezu gleichbleibendem Höhenniveau (zwischen 443 und 454 m/weiterhin blauer Strich) etwa 15 Minuten lang.

Wir verlassen diesen wieder, wenn links der Abzweig mit der Wegmarkierung "roter Punkt" kommt und umrunden auf dem Unteren Fremdenweg den Kleinen Winterberg an dessen östlicher Seite. Auch hier bieten sich immer wieder tolle Ausblicke. Wir bleiben auf dem Weg mit der gleichen Markierung, steigen über zahlreiche Stufen sowie in einigen Serpentinen ab und gehen auf dem Fremdenweg zum "Neuen Wildenstein", wo sich der berühmte "Kuhstall", die "Himmelsleiter" und das "Schneiderloch" befinden.

Nach der ausgiebigen Erkundung des Neuen Wildensteins geht es an der dortigen Gaststätte vorbei auf der Kuhstallstraße (weiterhin roter Punkt) zum Lichtenhainer Wasserfall, wo unsere Tour endet.


Sicherheitshinweise

  • Kleinere Kinder an exponierten Stellen und im Bereich der Aufstiege/Stiegen beaufsichtigen und ggf. sichern.

Höhenprofil


Autor

Lars Reichenberg

Quelle

Logo DAV Sektion AlpinClub Berlin

Karte

Es folgt Outdooractive Karte mit Einzeichnung des Weges

Anreise und Infos

Anfahrt

  • aus Dresden die Autobahn A 17 in Richtung Pirna befahren,
  • die Abfahrt auf die B 172a nach Pirna nehmen,
  • in Pirna weiter auf der B 172 nach Bad Schandau fahren (Bad Schandau ist ausgeschildert),
  • in Bad Schandau Ortsmitte links abbiegen in die Kirnitzschtalstraße (Richtung Kirnitzschtal/Hinterhermsdorf),
  • bis zum Campingplatz Ostrauer Mühle fahren (bzw. bis zum kleinen Wanderparkplatz vor dem Campingplatzgelände)
  • Achtung vor der Straßenbahn (besondere Verkehrsregeln - Hinweisschilder beachten)

Parken

  • als Gast des Campingplatzes Ostrauer Mühle auf dem Campingplatzgelände
  • sonst auf dem kleinen Wanderparkplatz an der Kirnitzschtalstraße am westlichen Ende des Zeltplatzes Ostrauer Mühle (etwa fünf Pkw)

Öffentliche Verkehrsmittel

  • mit der Deutschen Bahn bis zum Nationalpark-Bahnhof Bad Schandau fahren
  • bzw. ab Dresden mit der S-Bahn bis zum Nationalpark-Bahnhof Bad Schandau fahren
  • mit dem Bus 241 (Wanderbus) zur Ostrauer Mühle fahren bzw. mit der Bahnhofsfähre F5 auf die andere Seite der Elbe/Elbkai übersetzen (halbstündlich)
  • alternativ nach dem Übersetzen mit der Fähre F5 ab "Bad Schandau Stadtpark" mit der Kirnitzschtalbahn (Tram) bis zum Campingplatz Ostrauer Mühle fahren (vom Elbkai sind es fünf bis zehn Minuten Fußweg zur Haltestelle "Stadtpark") - www.ovps.de
  • Rückweg entweder mit der Wanderbuslinie 241 oder mit der Kirnitzschtalbahn

Ausrüstung

  • normale Wanderausstattung für eine Tagestour
  • feste Wanderschuhe, am besten knöchelhoch (Anwendungsgebiet Kategorie A/B oder B)

Tipp des Autors

  • Übernachtung im preiswerten Wanderquartier auf dem Campingplatz Ostrauer Mühle ()

Literatur

  • Wander- und Naturführer Sächsische Schweiz, Band 1 (Felsenlandschaft zwischen Bad Schandau und Hinterhermsdorf), Berg- & Naturverlag Rölke, ISBN 3-378-934514-08-9

Weitere Infos / Links

  • Die Zustiege über den Wildschützensteig und auf die Schrammsteinaussicht sowie der erste Teil des Schrammstein(grat)weges sind nicht für Hunde geeignet.