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Foto Bielatal Bertablick-Zugang
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Foto Bielatal Bertablick-Zugang
Icon Wanderweg

Bielatal: Durch die bizarre Felsenwelt mit vielen Aussichtspunkten


niedrigster Punkt: 331 m

höchster Punkt: 437 m

GPS-Daten der Tour (gpx) KML-Daten der Tour (kml) Tourdaten als PDF

Foto Bielatal Bertablick-Zugang
Foto Bertablick
Foto Bertablick
Foto Kleine Bastei Aussicht Bielatal
Foto Zugang Gedächtnishain
Foto Gedächtnishain Bielatal
Foto Gedächtnishain Bileatal
Foto Wetterfahnen Aussicht
Foto Aufstieg in die Felsenwelt des Bielatals im Winter
Foto Kaiser Wilhelm Feste
Foto Herkulessäulen im Winter
Foto Ausblick an der Kaiser Wilhem Feste
Foto Winterliche Felsenwelt im Bielatal
Foto Herkulessäulen Bielatal
Foto Johanneswacht Bielatal
Foto
Foto Waldkapelle Bielatal (dient heute einem anderen Zweck)
Foto Sachsenstein -Zugang
Foto Auf dem Sachsenstein
Foto Nähe Brausenstein
Foto Historischer Hochofen Brausenstein
Empfohlene Jahreszeiten
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Details

Startpunkt

Parkplatz Hochofen bzw. Haltestelle Bielatal, Brausenstein

Zielpunkt

Parkplatz Hochofen bzw. Haltestelle Bielatal, Brausenstein

Klassifizierung

Wanderweg

Kurzbeschreibung

Das Bielatal zählt mit seinen zahlreichen bizarren Felstürmen zu den beliebtesten Klettergebieten der Region. Bei schönem Wetter sieht man hier zahlreiche Kletterer. Aber auch Wanderer können hier mit Hilfe von Eisenleitern den einen oder anderen Gipfel erobern. Die Tour ist sehr abwechslungsreich mit über einem Dutzend Aussichtsoptionen.

Beschreibung

Parkplatz/ Haltestelle Bielatal, Brausenstein - Bertablick - Kleine Bastei - Rosengarten - Kaiser-WilhelmFeste - Felsengasse Herkulessäulen - Großvaterstuhl - Ottomühle - Dachsensteinbaude - Johanniswacht - Sachsenstein - historischer Hochofen - Parkplatz/ Haltestelle Bielatal, Brausenstein

Die Wanderung beginnt am Parkplatz Hochofen bzw. an der Haltestelle Rosenthal-Bielatal Brausenstein. Direkt gegenüber dem Parkplatz steht ein großer restaurierter Hochofen, den man besichtigen kann. Auf der wenig befahrenen Straße geht es entlang und nach der kleinen Brücke etwas später links bergauf. Die Wegweiser zeigen Bertablick und Kleine Bastei  (gelber Punkt) an. Diese zwei schönen Aussichtspunkte mit Blick auf die Schweizermühle sind die ersten Highlights der Tour. 

Der Ortsteil Schweizermühle war einst ein altes Hammerwerk mit Mühle und erblühte im 19. Jhd. in voller Pracht zu einer Kaltwasserheilanstalt. 1912 erwarb der Konzern Maggi die Pleite gegangene Einrichtung und nutze das Gelände als Ferienheim für seine Mitarbeiter. Es diente bis 1962 als Tuberkulose-Heilanstalt und danach als Altersheim. Der Zahn der Zeit nagt seit der politischen Wende an den einst prächtigen und nun leerstehenden Gebäuden.

 

Es empfiehlt sich unbedingt einen Abstecher zu dem mystischen Gedächtnishain zu machen, der direkt nach der Kleinen Basteiaussicht abzweigt. Weiter geht es durch den Rosengarten hinunter. Wer will, kann zuvor auch noch die Aussicht auf dem Wetterfahnenfels mitnehmen, die jedoch etwas zugewachsen ist. Vom Rosengarten folgt man dem Pfad immer geradeaus bergauf und auf die Straße. Auf diese bigt man nach links und läuft ein Stück bergab um dann links den Wegweiser folgend über eine Brücke und Treppen wieder in die Felsenwelt einzutauchen.

 

Oben angekommen gibt es das Eine oder Andere dem gelben Punkt folgend zu entdecken. Seien es die vielen mit einer Krone gezierten Grenzsteine, ein verstecktes romantische Ruine (die an Rapunzel) erinnert oder die Kaiser-Wilhelm-Feste, ein 1880 als Aussichtspunkt errichtetes zinnengeschmücktes Bastionstürmchen, zur Rechten. Kurz danach führt ein Abzweig rechts zwischen den Felsen bergab. Über eine Felsengasse mit Eisenstufen erlangt man wieder ein paar Höhenmeter. Nun erwartet der nächste spektakuläre Blick auf den Wanderer: die Herkulessäulen. Man mag kaum glauben, dass Kletterer diesen filigranen Felsgesellen ihr Leben anvertrauen. Grüne Dreiecke weisen zu Aussichtspunkten. Es lohnt sich hier links und rechts den Weg hin und wieder zu verlassen.

 

Nach weiteren Felspassagen steigt man über einen Pfad bergan. Oben angekommen wandert man rechter Hand weiter, an Aussichten vorbei zum Mühlweg und baut noch einen Abstecher dem Aussichtsfels am Großvaterstuhl ein. Die Hälfte der Tour ist nun geschafft.

 

Über die Ottomühle oder Dachsensteinbaude (Imbiss) mit Einkehrmöglichkeiten geht es zurück. Man läuft die Straße Richtung Parkplatz ca. 100m weiter und biegt dann links auf den Kerbensteig (Markierung grüner Punkt). Der nächste Gipfel wartet, die Johanniswacht mit ihrem wunderschönen Blick über das Bielatal zur gegenüberliegenden Kaiser-Wilhelm-Feste. Nachdem etwas später das Gipfelglück des Sachsensteins eingeheimst wurde, folgt der Weg nun dem gelben Punkt bis zum Nachbar - der letzte Fels, der auf dieser Tour erklommen werden will. 

Um dahin zu kommen, geht wieder bergab bis zur Sophien-Quelle und folgt von hier dem Wegweiser AP Nachbar (schwieriger Aufstieg) Carl Merkel schrieb schon 1825: "Erlaubt es unsere Zeit und Körperkraft, so besteigen wir den... Herrn Nachbar, eine herrliche Felspartie mit einer überraschenden Aussicht."

Abschließend verläuft der Weg wieder nach unten. An der Waldkapelle führt links der Poststeig entlang (Achtung Abzweig nicht verpassen) Man folgt ihm zurück bis zum historischen Hochofen und hat damit den Ausgangspunkt erreicht.

 

 


Höhenprofil


Autor

Tourismusverband Sächsische Schweiz

Quelle

Logo Tourismusverband Sächsische Schweiz

Karte

Es folgt Outdooractive Karte mit Einzeichnung des Weges

Anreise und Infos

Anfahrt

Von Dresden kommend auf der A17 fährt man bis Pirna. Von hier sind es nur noch ca.15 km bis Rosenthal-Bielatal.

Parken

Parkplatz Bielatal Hochofen (gebührenpflichtig; mit Gästekarte von Rosenthal-Bielathal kostenfrei)

Öffentliche Verkehrsmittel

Anreise/ Abreise:

  • Buslinie 242, 245 Haltestelle:  Bielatal, Brausenstein

Ausrüstung

Wanderschuhe empfehlenswert

Tipp des Autors

Im Winter, bei leichtem Schneefall, ist es hier besonders spektakulär und vor allem ruhig. Vorsicht jedoch bei Eisglätte,

Weitere Infos / Links

Touristinformation Rosenthal-Bielatal: Telefon 035033 -70291