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Foto In der abenteuerlichen Rübezahlstiege
Icon Aussichtsreich Icon Rundtour
Foto In der abenteuerlichen Rübezahlstiege
Icon Wanderweg

Knackige XL-Stiegen- und Panoramatour durch die Affensteine


niedrigster Punkt: 161 m

höchster Punkt: 465 m

GPS-Daten der Tour (gpx) KML-Daten der Tour (kml) Tourdaten als PDF

Foto In der abenteuerlichen Rübezahlstiege
Foto Im letzten Teil der Häntzschelstiege
Foto Am Ausstieg der Häntzschelstiege
Foto Am Carolafelsen
Foto Aussichtsstelle zwischen dem unteren und dem oberen Teil der Häntzschelstiege
Foto Morgenstimmung an der Häntzschelstiege
Foto Am Carolafelsen
Foto An der Idagrotte (Frienstein)
Foto Im oberen Teil der Rübezahlstiege
Foto Oberer Teil der Rübezahlstiege
Foto In der Höhle der Rübezahlstiege
Foto Hier kann Hilfestellung beim Ausstieg aus der Höhle geleistet werden
Foto Der sehr enge Höhlenausstieg im oberen Teil der Rübezahlstiege
Foto Auf dem Podest vor der Höhle in der Rübezahlstiege
Foto Am Ausstieg der Häntzschelstiege
Foto Am Ausstieg der Häntzschelstiege
Foto Aussichtsstelle zwischen dem unteren und dem oberen Teil der Häntzschelstiege
Foto Eine der schönsten Aussichtsstellen in der Hinteren Sächsischen Schweiz
Foto Der Einstieg in den unteren Teil der Häntzschelstiege
Foto Frienstein
Foto An der Rübezahlstiege in den Schneeberger Löchern
Foto Der Einstieg in die Rübezahlstiege erfordert Mut und Klettergeschick
Foto Kurz vor der Rübezahlstiege
Foto Das Massiv des Friensteins
Foto Aussicht an der Heiligen Stiege
Foto Im oberen Teil der Zwillingsstiege
Empfohlene Jahreszeiten
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Details

Startpunkt

im Kirnitzschtal am Beuthenfall

Zielpunkt

wie Start

Klassifizierung

Wanderweg

Kurzbeschreibung

Intensive und anspruchsvolle Erlebnis-Wanderung durch abenteuerliche Stiegen zu landschaftlich herausragenden Aussichtspunkten der Affensteine in der Hinteren Sächsischen Schweiz


Beschreibung

Eine Wanderung, die in Teilen einer strammen Bergtour entspricht und nur von sportlichen Menschen durchgeführt werden sollte. Hier wechseln sich regional-typische Stiegen und traumhafte Panoramen ab, so dass am Ende des erlebnisreichen Tages ein wahres Feuerwerk an Eindrücken zurückbleibt. 

Bei dieser Tour werden die abenteuerlichen Stiegen und Steige der Affensteine im stetigen Auf und Ab durchstiegen, so dass einiges an Höhenmetern zusammenkommt. Bereits zum Beginn wird die Häntzschelstiege begangen. Sie ist die bislang einzige Stiege in der Sächsisch-Böhmischen Schweiz, die als Klettersteig (Schwierigkeit B) gilt, wenn man vom Übungsklettersteig in den Ochelwänden und jenen bei Decin (CZ) absieht.

Weiter geht es zum Carolafelsen, im Abstieg durch die Wilde Hölle, die Zwillingsstiege empor, entlang der Oberen Affensteinpromenade, über den Zurückesteig, die Heilige Stiege hinunter, die Rübezahlstiege, schwierigste aller Stiegen, hinauf und gegen Ende der Tour zur Idagotte am Frienstein. 

 

Vom Parkplatz am Beuthenfall gehen wir den breiten Wanderweg „Dietrichsgrund“, der an der Brücke über der Kirnitzsch beginnt, in Richtung der Affensteine, allerdings verlassen wir diesen bereits nach etwa 50 Metern wieder. Dort geht nämlich auf der rechten Seite ein völlig unscheinbarer verwurzelter Pfad ab und verläuft anfänglich ziemlich steil aufwärts, bis er im weiteren Verlauf sanfter ansteigend durch den Wald führt. An einer Gabelung des Pfades halten wir uns links und laufen nun etwa 15 Minuten lang direkt auf das Affensteinmassiv mit dem markanten „Bloßstock“ zu.

Wir überqueren an einem einzelnen großen Felsbrocken einen breiten Wanderweg (untere Affensteinpromenade) und sehen den Bloßstock mit seiner erdrückenden Vorderseite bereits eindrucksvoll vor uns. Wir laufen einige Stufen aufwärts und stehen nun auf einem Weg, der eher einem Sandstrand als einem Wanderpfad ähnelt. Wir laufen rechts am Bloßstock vorbei und tauchen von nun an in eine bizarre und malerische Felsenlandschaft ein. Wir folgen dem sandigen Pfad, überwinden weitere Stufen und halten uns an einer Wegabzweigung links.

Jetzt wird es spannend und spätestens jetzt kommt der Körper auf Betriebstemperatur. Es gibt einige steile hölzerne Stufen, fast wie Leitern, die uns zum Einstieg der Häntzschelstiege führen. Kurz vor dem Einstieg befindet sich noch ein Rastplatz, der von uns zum Ablegen einer Bekleidungsschicht wie gerufen kommt. Hier sollten auch die Gurte und die Klettersteig-Sets angelegt werden.

Der Einstieg in die Häntzschelstiege ist der schwierigste Teil (Klettersteig Schwierigkeit B). Wer diesen geschafft hat, braucht nichts Schlimmeres mehr zu befürchten. Ein recht steiler, aber griffiger Wandteil mit guten Tritten muss rund vier Meter erklettert werden, bis die erste Metallklammer greifbar ist. Ein senkrechter Teil mit ein paar Klammern und begleitendem Stahlseil, dann eine Querung nach rechts, ein weiterer Aufschwung mit einer anschließenden leicht ausgesetzten fünf bis sechs Meter langen Querung nach links, bevor es recht luftig nach rechts in eine kleine Schlucht geht (immer mit Stahlseil) - jetzt kommen nur noch zwei schräge ebenfalls gesicherte Anstiege - dann ist der untere Teil der Häntzschelstiege geschafft (zehn bis fünfzehn Minuten). Wir kraxeln weglos auf eine links befindliche Fels-Anhöhe, um auf ein sehr lohnenswertes Aussichtsplateau zu gelangen, bevor es auf der gegenüber liegenden Seite zum oberen Teil der Häntzschelstiege geht. Zunächst über eine unproblematische Leiter aufsteigend wird bereits die Felsspalte sichtbar, durch die wir uns gleich zwängen müssen, um den eigentlichen steilen Klettersteig durch den Kamin zu erreichen. Die erste Klammer ist mit den Händen gut erreichbar, jedoch muss mit den Füßen einmal beherzt auf Reibung angetreten werden, um auch diese nach oben zu bekommen (Klettersteig Schwierigkeit B). Nun geht es in der dunklen Klufthöhle über Klammern und Leitern und im unteren Teil durch ein Stahlseil gesichert etwa fünfzehn Meter steil empor (Leiter ohne Stahlseil), bis wir wieder das Tageslicht erblicken. Es erfolgt eine Wandquerung auf Klammern, ein Übertritt über eine gut einen Meter breite Felsspalte auf die andere Wandseite, bevor es wiederum auf Klammern anfänglich steil, später sanfter ansteigend nach oben in Richtung Ausstieg geht (immer mit Stahlseil bzw. Stahlkette). Auf dem Gipfel müssen zwei kleine Felsspalten, eine über eine Stahlgitterbrücke (mit Stahlkette gesichert), die andere durch etwas Körpereinsatz überwunden sowie gleich im Anschluss in eine solche abgestiegen werden, bevor das wirkliche Ende der Stiege über einen kleinen Aufschwung mit Metallgriffen erreicht ist. 

Wir wandern eine knappe halbe Stunde über das "Lange Horn", bis wir den Pfad durch Übersteigen des Kletterzustiegs (Holzbarriere) verlassen und uns rechts halten in Richtung "Carolafelsen" (Aussichtspunkt - zehn Minuten). Nach fünf bis zehn Minuten zweigen nach einem kurzen Abstieg linkerhand die aufwärts führenden Treppen zum Carolafelsen ab, welchen wir nach weiteren zwei Minuten erreichen.

Nach dem Genießen des Panoramas verlassen wir den Carolafelsen und gehen den ursprünglichen Wanderpfad links weiter und steigen über die „Wilde Hölle“ ab (an der dreifachen Weggabelung den mittleren abwärts führenden Pfad nehmen). Dieser landschaftlich einmalig verwegene und in seiner Ursprünglichkeit belassene Pfad führt recht anspruchsvoll auf felsigem Untergrund abwärts und endet auf einer immer feuchten Stiege, die auch landschaftlich nochmals einen drauf setzt. Man fühlt sich eher wie im Amazonas als in Deutschland. Die letzten Meter sind dann sanft auslaufend und der Pfad endet auf der Unteren Affensteinpromenade, an der wir nach rechts weitergehen. Nach etwa 700 bis 800 Metern sehen wir hinter einer Rechtskurve im Osten einen alten Bekannten wieder, den Bloßstock mit weiteren imposanten Felstürmen. Aus dieser Perspektive sieht das Felsmassiv einfach überwältigend aus, wie es so zwischen den Bäumen in der Verlängerung des Weges hervorragt. Wir genießen die Aussicht und biegen dann an einem rund 100 Meter dahinter abzweigenden Kletterzugang (Markierung schwarzes Dreieck) nach rechts ab, indem wir die Holzabsperrung übersteigen und laufen nun zünftig ansteigend in Richtung „Zwillingsstiege“, vorbei an einem einzelnen großen Felsbrocken, worauf der historische Schriftzug „Zwillingskrieche“ steht. Nach einigen Minuten stehen wir am Einstieg zur Stiege. Kurz noch verschnaufen, dann geht es etwa zehn Minuten lang an Eisenklammern, teils sehr steil, teils über Rampen aufwärts (vergleichbar Klettersteig Schwierigkeit B/C). Ein kurzes ungesichertes Stück am Ende einer Rampe im letzten Drittel der Stiege mit einer Birke und deren zum Greifen hilfreichen Wurzeln ist sehr ausgesetzt. Gleich dahinter muss eine sehr enge Felsspalte zunächst durch beherztes Antreten erklommen und nach deren Durchzwängung auf Holzbohlen bzw. Kanthölzern über einige Eisenklammern rund drei Meter abgeklettert werden, was den Spaßfaktor nochmals enorm steigert. Landschaftlich einmalig geht es durch das „Bauerloch“ aufwärts. Auch hier ist es das gesamte Jahr über feucht. Nach kurzer Zeit stehen wir auf der „Oberen Affensteinpromenade“, der wir nach rechts folgen. Teilweise sehr aussichtsreich (Blick zum Falkenstein und zu den Schrammsteinen) gehen wir den schönen, relativ wenig begangenen, Pfad entlang und kommen recht bald wieder an der uns bereits  bekannten Weggabelung zur Wilden Hölle an. Wir bleiben jedoch auf der Oberen Affensteinpromenade, die sich nun eine Weile landschaftlich wunderschön um die oberen Felsriffe der Affensteine schlängelt. Die erste ausgeschilderte Abzweigmöglichkeit in Richtung Heilige Stiege (gelber Strich) lassen wir links liegen und laufen ebenfalls der gelben Strichmarkierung folgend, jedoch in unserer ursprünglichen Richtung, weiter. Wir passieren schon bald die schöne Felsformation "Kleines Prebischtor" mit einer daneben befindlichen riesigen Buche und deren gigantischen freiliegenden Wurzeln, die sich wie Tentakeln eines Seeungeheuers in alle Richtungen ausbreiten. 

An der nächsten Abzweigemöglichkeit (in den Kleinen Dom) nach noch nicht einmal zehn Minuten halten wir uns links und verlassen jetzt die gelbe Strichmarkierung.

Nach einer weiteren knappen Viertelstunde zweigt links ein Weg ab (blauer Strich), dem wir nun folgen. Etliche Stufen durch eine kleine Felsschlucht lassen unsere Betriebstemperatur wieder ordentlich ansteigen. Mit Erreichen des oberen Bereiches wird die Landschaft wieder wilder. Wir befinden uns auf dem Zurückesteig, der uns durch eine schöne Sandsteinlandschaft mit teils bizarren Felsformationen führt. Nach nur wenigen Metern auf dem Steig befindet sich linksseitig ein herrliches Felsplateau, das sich an sonnigen Tagen ideal für eine Rast anbietet. Beim Weiterlaufen müssen wir ein paar Mal schauen, wo sich die blaue Wegmarkierung befindet, jedoch ist die Wegfindung nicht schwierig.

Unmittelbar hinter einer kurzen Abstiegspassage erreichen wir nach fünf bis zehn Minuten seit dem Felsplateau eine Wegkreuzung mit der sich rechtsseitig befindlichen Abzweigung zur Heiligen Stiege. Dieser jetzt folgen (wieder gelbe Strichmarkierung). Die Felsenlandschaft wird nochmal richtig wild und es gibt hier ein paar wunderbare Aussichtsstellen zu den gegenüber befindlichen Felswänden, u. a. auch zu den steilen Felstürmen rund um das "Schwarze Horn", in deren Schluchten sich unsere nächste Stiege befindet. Wir steigen schon kurz darauf über die sehr langen Treppen der Heiligen Stiege ab und erreichen den Heringsgrund. Der Weg ist breit und gut begehbar. Ab jetzt heißt es aufpassen, um die richtige Abzweigung zur Rübezahlstiege zu erkennen. Diese ist dankenswerter Weise nicht ausgeschildert. Wenn wir in der Talsohle eine markante Sandstelle erreichen, ist es bald soweit. Etwa 50 Meter hinter dieser geht links an einem Kletterzustieg (Holzabsperrung mit tiefer gesenktem Balken/Markierung schwarzes Dreieck) der schmale und gut erkennbare Zustiegspfad ab. Dieser wird zwar im Verlauf schmaler, jedoch ist er immer gut sichtbar. Er biegt sich allmählich nach links bzw. nordöstlich und zum Schluss fast in nördliche Richtung. Leicht ansteigend erreichen wir eine riesige Felswand mit einem großen Überhang (offizielle Kletterer-Boofe - erkennbar an den zwei Lagerplätzen mit quadratischer Holzbalken-Umrandung). Hier jetzt rechts halten und an der Felswand entlang etwa 70 Meter weiterlaufen. Links entdecken wir an einer Steilstufe zwei Eisenklammern, die uns den Weg weisen. Die beiden Eisenklammern können unter Zuhilfenahme der Wurzeln einer umgestürzten Buche erreicht werden. Nach dem Erklimmen dieser Steilstufe schwenken wir sofort nach links und folgen dem schwarzen Dreieck. Wir laufen etwa die 70 Meter entgegengesetzt zurück, nur eine Ebene höher. Es gibt zwar jetzt keinen klar erkennbaren Pfad mehr, aber das für uns relevante schwarze Dreieck ist nun mit einem zusätzlichen "R" für Rübezahlstiege versehen - bitte nur dieser Markierung folgen. In einem Talkessel vor einer Felswand weisen zwei schwarze Dreiecke in entgegengesetzte Richtungen - unser Zustieg knickt rechtwinkelig nach rechts ab und wir erreichen nach wenigen Schritten die Einstiegsrippe der Rübezahlstiege, welche wiederum mit dem nun nach schräg oben weisenden schwarzen Dreieck und einem "R" gekennzeichnet ist.

Die ersten rund vier Meter bis zum untersten Handgriff müssen frei erklettert werden. Danach geht es, hin und wieder durch Metallbügel unterstützt, in einer Rinne stramm aufwärts - stets eingerahmt von steilen Felswänden. Immer wieder müssen die Metallgriffe erst durch beherztes Antreten frei erklettert werden. Wenn wir im oberen Teil einen relativ großen Podest erreichen, stehen wir auch schon vor unserer nächsten Herausforderung: Die kleine Blocktrümmerhöhle, durch die wir uns hindurchzwängen müssen. Zunächst aber muss auch hier einmal kräftig angetreten werden, um in das Innere der Höhle zu gelangen. Dort angelangt, muss ein im oberen Bereich der Höhle befindlicher Felsvorsprung erklommen werden. Dabei helfen zwei gegenüber liegend angebrachte Metallklammern. Jedoch wird einiges an Beweglichkeit und Geschick abverlangt, vor allem von großen Personen. Wenn wir es dann auf den kleinen Felsvorsprung geschafft haben, heißt es nun, in ziemlicher räumlicher Enge den Rucksack absetzen und diesen nach links oben durch eine sehr enge Felsöffnung hinauf ins Freie zu schieben, bevor man sich selbst dort emporwindet. Nach dem Ausstieg aus der Höhle kann man auf einem relativ üppigen Podest erst einmal den Ausblick auf die umliegenden Felsen genießen - direkt gegenüber befinden sich die zerklüfteten Felstürme des "Schwarzen Horns". Der weitere Weg veläuft weniger anspruchsvoll in einer Rinne und durch verblocktes Gelände. Etwas weiter oben besteht die Möglichkeit, links über einen kleinen Pfad einen Abstecher zur Schneeberger Aussicht zu machen und dort eine ruhige Rast zu einzulegen, bevor der nun gut erkennbare Pfad wenig später auf den Reitsteig mündet (Hauptwanderweg/blauer Strich). Hier jetzt links und in sechs bis sieben Minuten zur Abzweigung "Frienstein", an der wir rechts abbiegen. Anfangs steigen wir über Stufen in eine idyllische kleine Schlucht bis zur Quelle "Frienstein-Flössel" ab, an der wir nun rechts haltend wieder ein kurzes Stück bis zum eindrucksvollen Massiv des Friensteins emporsteigen. Nun geradeaus weiter und am Fuße der steilen Felswände sowie durch unzählige Felsblöcke in allen Größen hindurch bis zur Idagrotte. Das letzte Stück dorthin verlangt noch einmal Konzentration, weil sich die Idagrotte in einer Sackgasse befindet und nur auf einem schmalen Felsband dicht am steilen Abgrund entlang erreicht wird. Einige Metall-Handgriffe geben hier etwas mehr Sicherheit, vor allem bei Gegenverkehr. In diesem Fall muss man sich ggf. mit den anderen Wanderern absprechen.

Der Rückweg von der Idagrotte erfolgt bis zum Frienstein-Flössel auf gleichem Weg, dort aber jetzt rechts halten und ein kleines Stück auf der oberen Affensteinpromenade entlang wandern. Der Beuthenfall ist im weiteren Verlauf ausgeschildert.

Wir steigen nach rund fünf Minuten rechts über zahlreiche Stufen abwärts, bis wir eine Wegabzweigung erreichen (Königsweg). Hier jetzt links halten. Nun richten wir uns nach der Wandermarkierung mit dem „grünen Strich“. An der nächsten Weggabelung rechts auf den „Hinteren Heideweg“, im Verlauf noch einmal links auf den breiten Forstweg durch den Dietrichsgrund (Zeughausstraße) abbiegen und auf diesem zurück zum Beuthenfall. 


Sicherheitshinweise

  • Für die Tour sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unbedingt erforderlich, vor allem für die Häntzschelstiege, Zwillingsstiege, Rübezahlstiege und für das Felsband auf den letzten Metern zur Idagrotte.
  • Klettergurt und Klettersteig-Set für Anfänger, Kinder und unsichere Personen auf der Häntzschelstiege und der Zwillingsstiege empfohlen.
  • Rutschgefahr bei Nässe auf den Metallklammern der Stiegen.
  • Die Begehung der Rübezahlstiege erfordert Mut und Klettergeschick. Eine Selbstsicherung ist nur schwer bzw. überhaupt nicht möglich.
  • Die Tour ist grundsätzlich nicht kindergeeignet! Ggf. sollten erfahrene, trittsichere und schwindelfreie Kinder durch geeignete Erwachsene gesichert werden.
  • Die Wanderung geht vom technischen Anspruch weit über eine normale Wanderung hinaus.

Höhenprofil


Autor

Lars Reichenberg

Quelle

DAV Sektion AlpinClub Berlin

Karte

Es folgt Outdooractive Karte mit Einzeichnung des Weges

Anreise und Infos

Anfahrt

  • aus Dresden die Autobahn A 17 in Richtung Pirna befahren
  • die Abfahrt auf die B 172a nach Pirna nehmen
  • in Pirna weiter auf der B 172 nach Bad Schandau fahren (Bad Schandau ist ausgeschildert)
  • in Bad Schandau Ortsmitte links abbiegen in die Kirnitzschtalstraße (Richtung Kirnitzschtal/Hinterhermsdorf)
  • bis zum Wanderparkplatz am Beuthenfall fahren (nicht übermäßig viele Plätze)

im Kirnitzschtal auf die Straßenbahn achten (besondere Verkehrsregeln - Hinweisschilder beachten)


Parken

  • Wanderparkplatz am Beuthenfall (gebührenpflichtig - Tagesticket 5,00 Euro/Stand 26.10.2019)

Öffentliche Verkehrsmittel

  • mit der Bahn (EC) bis zum Nationalpark-Bahnhof Bad Schandau fahren (mehrmals täglich)
  • mit der Bahnhofsfähre auf die andere Seite der Elbe nach Bad Schandau übersetzen (halbstündlich) 

 oder

  • mit der Bahn bis Dresden Hauptbahnhof fahren
  • vom Dresden Hbf. mit der S1 bis Bad Schandau (halbstündlich)
  • mit der Bahnhofsfähre auf die andere Seite der Elbe nach Bad Schandau übersetzen (halbstündlich) 

dann

  • mit dem Bus 241 (Wanderbus zwischen Bad Schandau und Hinterhermsdorf Erbgericht) ab Nationalpark-Bahnhof Bad Schandau bzw. ab Bad Schandau "Elbkai" (nach dem Übersetzen mit der Fähre F5) bis zur Haltestelle "Kirnitzschtal Beuthenfall" fahren
  • Verbindungen unter www.ovps.de bzw. Informationsbroschüre "Touristische Fahrpläne 20XX Sächsisch-Böhmische Schweiz" z. B. im Bahnhof, in der Touristeninformation Bad Schandau oder in den Quartieren erhältlich

Ausrüstung

  • Wanderausstattung für eine Tagestour
  • unempfindliche Kleidung (kann in den engen Felsspalten verschmutzt werden)
  • Wanderschuhe, am besten knöchelhoch, Anwendungsgebiet Kategorie A/B oder B
  • Klettergurt und Klettersteig-Set
  • ggf. Klettersteig-Handschuhe bzw. Bauhandschuhe

Tipp des Autors

  • an schönen Wochenenden früh starten (deutlich vor neun Uhr), um dem Stau am Einstieg zur Häntzschelstiege zu entgehen

Literatur

  • Stiegen-Wanderführer Sächsische Schweiz - Unterwegs auf schmalen Pfaden und den schönsten Stiegen, Berg- & Naturverlag Rölke, ISBN 978-3-934514-27-0
  • Der Klettersteigführer "Klettersteige und Stiegen in der Sächsischen Schweiz" (Über 100 schöne Steiganlagen in der Sächsischen Schweiz), Michael Bellmann, Heimatbuchverlag, ISBN 978-3-937537-42-9
  • Bergpfade & "Andere Wege" im Sandstein, Band II, Axel Mothes

Weitere Infos / Links

  • Die Tour ist für Hunde ungeeignet.