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Foto Auf dem Gamrig
Icon Aussichtsreich Icon Rundtour Icon Mit Einkehrmöglichkeit Icon familienfreundlich
Foto Auf dem Gamrig
Icon Wanderweg

Aus Rathen auf den Gamrig und durch die Schwedenlöcher zur Bastei


niedrigster Punkt: 113 m

höchster Punkt: 305 m

GPS-Daten der Tour (gpx) KML-Daten der Tour (kml) Tourdaten als PDF

Foto Auf dem Gamrig
Foto Blick vom Basteifelsen zur "Großen Gans"
Foto Die Basteibrücke
Foto Die Schluchten der Schwedenlöcher
Foto In den Schwedenlöchern
Foto In den Schwedenlöchern herrscht meist ein feuchtkühles Klima
Foto Die nicht mehr vorhandene und zur Zeit neu geplante Aussichtsstelle an der Bastei
Foto In den Schwedenlöchern
Foto Die Aussichtsstelle am Pavillon nördlich des Basteifelsens
Foto Aussichtsfelsen am Pavillonwächter
Foto Auf der Basteibrücke
Foto Auf dem Gamrig
Foto Aussicht auf die Basteibrücke
Foto Aussicht vom Basteifelsen
Foto An der berühmten Bastei
Foto In der Felsenburg Neurathen
Foto Aussicht vom Gamrig über das Rathener Gebiet
Foto Blick von der Bastei zur markanten Felsformation "Lokomotive" an den Honigsteinen
Foto Blick vom Pavillon nördlich der Bastei
Foto Auf dem Gamrig
Foto Blick von der Basteiaussicht über die Elbe
Foto Blick von der Aussichtsstelle am Tiedgefelsen elbabwärts
Foto Auf dem Gamrig
Foto In der Felsenburg Neurathen
Foto Blick aus der Gamrighöhle
Foto Auf der Basteibrücke
Foto Auf der Basteibrücke
Empfohlene Jahreszeiten
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Details

Startpunkt

Fähranlegestelle in Rathen

Zielpunkt

wie Start

Klassifizierung

Wanderweg

Kurzbeschreibung

Langschläferwanderung zu den Aussichtsfelsen und Schluchten sowie zur weltberühmten Bastei bei Rathen in der Vorderen Sächsischen Schweiz 


Beschreibung

Die Basteibrücke in der Felsenwelt bei Rathen ist zweifelsohne zum Symbolbild der Sächsischen Schweiz geworden. Millionen von Touristen besuchen jedes Jahr diese Sehenswürdigkeit. Aus diesem Grund sind wir auf dieser Wanderung natürlich nicht allein unterwegs. Aber wir können uns eines einfachen und funktionierenden Tricks behelfen. Wer diese Kurzwanderung erst nach dem Mittag startet, findet am späten Nachmittag dort mehr Ruhe. Spürbar ruhiger geht es auch bereits wenige hundert Meter von der Bastei entfernt zu, wenn wir das Panorama vom nördlich gegenüber befindlichen Aussichtspunkt genießen. 

Das Rathener Gebiet hat aber noch mehr zu bieten. Anfangs geht es auf den kleinen aber feinen Aussichtsfelsen Gamrig mit seiner unterhalb befindlichen kleinen Höhle und im späteren Verlauf durch die schweißtreibenden Schwedenlöcher, eine enge feuchtkühle Schlucht, die wir anfangs erst einmal über zahllose Stufen erreichen müssen, bevor es dann auf einem verwinkelten Steig, teils durch spannende Felstunnel, stetig weiter aufwärts geht. 

Wir folgen zunächst der kleinen Straße in Rathen landeinwärts. Wenn wir das Informations-Zentrum mit der Feuerwache erreichen, heißt es aufpassen, denn ein unscheinbarer Weg zweigt kurz dahinter links ab, auf dem wir den kleinen Ort Rathen schon bald verlassen. Dieser Weg (Aspichgraben) führt uns in kurzer Zeit direkt vor unser erstes Ziel, den Gamrig. Der Weg trifft zunächst auf die Straße, die Rathen und Waltersdorf miteinander verbindet. Von dort sind es linksseitig einige Stufen hinauf zur Gamrig-Höhle, einer so genannten Schichtfugenhöhle. Diesen Weg gehen wir wieder abwärts und halten uns nun rechts, um auf den Gamrig zu gelangen. Nach etwa 200 Metern beginnt rechtsseitig der kurze und bequeme Aufstieg über Treppen zum Gipfelbereich. Bitte Vorsicht - auf dem Gipfel führt der schmale sandige Pfad an einer Stelle dicht am senkrechten Abgrund entlang. Das ist der Bereich über der Gamrig-Höhle. Leider gab es im Jahr 2019 hier bereits einen tödlichen Absturz. Auch an allen anderen Stellen des schönen Gipfels gibt es keine Geländer. 

Der Abstieg erfolgt über den Aufstiegsweg. Am uns bekannten Weg wieder angekommen, wandern wir rechts weiter (nördlich). Wenn wir bald eine Schranke entdecken, müssen wir uns links halten (westlich/unmarkiert). Dieser Weg mündet nach 400 Metern in den Hauptwanderweg mit der Wegmarkierung "roter Querstrich". Hier jetzt rechts, bis bald darauf links wieder ein Weg abzweigt (Knotenweg). Auf diesem bis zum nächsten Hauptweg (grüner Querstrich/Pionierweg) - hier links bis zum Nordende des Amselsees. Wenn wir die Brücke über den Grünbach überschritten haben, dann rechts auf den Malerweg (nördlich) abbiegen und entlang des Baches noch einmal den ebenen Wanderweg genießen, denn schon bald (nach knapp 400 Metern) geht es linksseitig auf unzähligen Stufen in die Schwedenlöcher (blauer Querstrich). Hier ist die Wegfindung eindeutig. Nachdem wir diesen technisch einfachen und märchenhaft anmutenden Steig durch die enge Schlucht stetig bis auf eine Höhe von knapp 295 Metern emporgestiegen sind, kommen wir an eine überdachte Picknickstelle. Empfehlenswert für eine Rast bei schönem Wetter ist allerdings eher die wunderbare Aussichtsstelle, wenn wir geradeaus (südlich) noch ein kleines Stück weitergehen (nur knapp 200 Meter). Hier ist noch nicht viel vom Trubel zu spüren und wir können ein traumhaftes Panorama auf die Basteifelsen und in die Umgebung genießen. Von der Aussichtsstelle gehen wir ein paar Meter zurück, halten uns links und treffen auf den Gansweg (blauer Strich). Diesem folgen wir im Verlauf schon bald in einer Linkskurve (von westlich nach südlich) und erreichen in wenigen Minuten das Basteigebiet. Wir bleiben auf dem Wanderweg parallel zur Basteistraße. Wir nehmen noch eine Aussicht mit und sind mitten im touristischen Teil der Bastei angekommen. Nachdem wir den Bereich erkundet und optional gegen eine geringe Gebühr die Felsenburg Neurathen (empfehlenswert) besichtigt haben, verlassen wir diesen Bereich auf dem einzigen möglichen Weg in östliche Richtung (roter Punkt oder blauer Querstrich) und können auf dem Weg noch einige Aussichtspunkte mitnehmen. Hinter dem letzten sehr lohnenswerten Elbblick am markanten Tiedgefelsen steigen wir endgültig in Richtung Rathen ab. Wir lassen die Wegabzweigung (Anschluss zum Wanderweg grüner Querstrich zur Felsenbühne Rathen) wörtlich genommen links liegen, bleiben auf Geradeaus-Kurs (weiter roter Punkt oder blauer Strich) und erreichen schon bald den Ort Rathen und somit den Ausgangspunkt der Wanderung. 


Sicherheitshinweise

  • Vorsicht auf dem Gamrig, Der gesamte Bereich am Gipfel ist ungesichert. Der schmale sandige Pfad führt an einer Stelle direkt am senkrechten Abgrund entlang. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich. 

Höhenprofil


Autor

Lars Reichenberg

Quelle

Logo DAV Sektion AlpinClub Berlin

Karte

Es folgt Outdooractive Karte mit Einzeichnung des Weges

Anreise und Infos

Anfahrt

  • aus Dresden die Autobahn A 17 in Richtung Pirna

  • die Abfahrt auf die B 172a nach Pirna nehmen

  • in Pirna weiter auf der B 172 Richtung Bad Schandau

  • dann über Struppen und Weißig nach Oberrathen

aus Bad Schandau:

  • über Königstein, Struppen und Weißig nach Oberrathen (großer Parkplatz am Elbufer) 

mit der Fähre (kostenpflichtig) nach Rathen übersetzen


Parken

  • großer Parkplatz in Oberrathen am Elbufer (gebührenpflichtig)/linkselbisch - Anfahrt über Struppen und Weißig

Öffentliche Verkehrsmittel

  • mit der Bahn bis Dresden Hauptbahnhof fahren
  • ab Dresden Hbf. mit der S1 bis Bahnhof Rathen
  • wenige Schritte bis zum Fähranleger am Elbufer laufen
  • mit der Fähre zum Kurort Rathen übersetzen (der VVO-Fahrschein der S1 gilt auch für die Fähre) 

Ausrüstung

  • normale Wanderausstattung für eine Halbtagestour
  • feste, am besten knöchelhohe Wanderschuhe (Kategorie A/B oder B)

Tipp des Autors

  • Am besten nachmittags beginnen, dann erreicht man die Bastei nach dem Hauptandrang. 

Literatur

  • Wander- & Naturführer Sächsische Schweiz, Band 2 (Rathener Felsen, Polenztal, Tafelberge und Bielatal), Berg- & Naturverlag Rölke, ISBN 3-934514-09-X

Weitere Infos / Links

  • mehrere Einkehrmöglichkeiten in Rathen