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Foto Blick in die Schrammsteine
Icon Rundtour
Foto Blick in die Schrammsteine
Icon Wanderweg

Zu den Aussichtsgipfeln der Hinteren Sächsischen Schweiz


niedrigster Punkt: 283 m

höchster Punkt: 484 m

GPS-Daten der Tour (gpx) KML-Daten der Tour (kml) Tourdaten als PDF

Empfohlene Jahreszeiten
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Details

Startpunkt

Saupsdorfer Hütte, 283 m, Sebnitz (Ortsteil Saupsdorf)

Zielpunkt

Saupsdorfer Hütte, 283 m, Sebnitz (Ortsteil Saupsdorf)

Klassifizierung

Wanderweg

Kurzbeschreibung

Panoramatour über einem spektakulären Nationalpark

Rundtour ab Sebnitz (Saupsdorf)


Beschreibung

Die Saupsdorfer Hütte ist Ausgangspunkt für vielseitige Wanderungen in die Hintere Sächsische Schweiz. Die beschriebene Tour führt zum aussichtsreichen Wachberg, 496 m, bei Saupsdorf und dem Weifberg, 478 m, mit seinem 37 Meter hohen Aussichtsturm. Weitere lohnenswerte Ziele im Nationalpark sind beispielsweise eine Kahnfahrt in der Kirnitzschklamm oder Radtouren ins Sächsische und Böhmische Elbsandsteingebirge. Zudem bietet sich für Kletterer eine Vielzahl an Möglichkeiten: Gut erreichbar ist die Kleinsteinwand, und mit etwas Anmarsch gelangt man zu den markanten Gipfeln Lorenzsteine, Goldstein oder Pechofenhörner im Kleinen und Großen Zschand.

Von der Saupsdorfer Hütte folgt man bergauf dem Plattenweg bis zu einem Grundstück mit rotem Bungalow. Das Anwesen wird über die Wiese links umgangen, um den Waldrand zu erreichen. Im Wald folgt man links dem unmarkierten Weg nach Norden. Nach 300m an einer Gabelung geht es halb rechts in Richtung einer alten Futterhütte. Oberhalb dieser Hütte links abbiegend, zieht sich der Weg 150m am Waldrand entlang. An der nun folgenden Wegkreuzung (Sitzbank) orientiert man sich rechts und wählt den Weg bergab in einer leichten Rechtskurve. Nach weiteren 400m zweigt links ein Pfad ab. Diesem folgt man über die Weide und durch den Jungwald wieder bergauf. Oben angekommen, bietet sich eine herrliche Aussicht über Saupsdorf mit der im Jahr 1842 geweihten Kirche. Der Ort ist geprägt durch zahlreiche, restaurierte Umgebindehäuser, die teils reich verzierte Giebelverschieferungen aufweisen. Vom Zentrum führt der Weg, nun rot markiert, hoch zum Wachberg, 496 m. Im Wald säumen Findlinge aus Granit den Weg. Es sind Zeichen der sogenannten Lausitzer Verwerfung, einer geologischen Störungszone zwischen Elbtal und Riesengebirge. Sie trennt den Granit der Lausitz vom Elbsandstein. Vom Wachberg aus sind die Gipfel der Thorwalder Wände, die Affensteine und die Schrammsteine gut zu sehen. Auf der Anhöhe befindet sich zudem die zur Rast einladende Wachbergbaude.Vom Wachberg folgt man auf dem Dr.-Meiche-Weg der roten Markierung, teils durch dichten Wald, teils am Waldrand entlang. Beim Austritt aus dem Wald kommen der Weifberg und eine  davorliegende Allee ins Blickfeld. Hier hält man sich zunächst links am Feldrand (Rastplatz) und folgt rechts der mit Schatten spendenden alten Bäumen gesäumten Allee. Nach 300 m erreicht man einen links abzweigenden Weg (rot markiert), der zum Weifberg, 478 m, führt. Vom dortigen 37 m hohen Holzturm bietet sich nach 173 Treppenstufen eine großartige Rundumsicht über die Sächsische Schweiz. Anschließend führt der Weg (nun gelb markiert) am schönen Rastplatz Kaltenbergblick vorbei nach Hinterhermsdorf, welches ebenfalls reich an historischen Umgebindehäusern ist. Von hier gelangt man in 45 Min. wieder zum Ausgangspunkt, indem man zunächst der kaum befahrenen Saupsdorfer Straße nach Norden folgt und die Gnauckmühle erreicht. Dort biegt man links ins schöne Hintere Räumicht ein und läuft am Gasthaus Sonnenhof vorbei zurück zur Saupsdorfer Hütte.


Höhenprofil


Autor

Stephan Mitteldorf

Quelle

Sächsischer Bergsteigerbund e.V.

Karte

Es folgt Outdooractive Karte mit Einzeichnung des Weges

Anreise und Infos


Öffentliche Verkehrsmittel

Von Dresden mit der S-Bahn-Linie S 1 bis Bad Schandau, weitermit dem Bus Richtung Hinterhermsdorf bis zur Haltestelle Räumichtmühle (90 Min.). Anschließend sind es ca. 12 Min. Fußweg bis zur Hütte.

Ausrüstung

Festes Schuhwerk