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Foto Gruppenunterkunft ERNA
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Foto Gruppenunterkunft ERNA
Icon Wanderweg

Papstdorf-Katzstein-Gohrisch-Papststein


niedrigster Punkt: 226 m

höchster Punkt: 462 m

GPS-Daten der Tour (gpx) KML-Daten der Tour (kml) Tourdaten als PDF

Foto Gruppenunterkunft ERNA
Foto Start der Wanderung mit Blick zum Papststein und zum Gohrisch
Foto ... wie gehts weiter ?
Foto Wildererdenkmal unterhalb des Katzstein
Foto Boofe
Foto die letzten Meter des Aufstiegs
Foto ... fast oben ...
Foto Katzsteinaussicht
Foto Blick zum Gohrisch und Papststein
Foto Blick zum Pfaffenstein und zur Festung Königstein
Foto Weg zum Katzfels
Foto Katzfels
Foto ... mit Katze
Foto auf dem Weg zum Spitzstein
Foto Blick vom Spitzstein
Foto Forstweg in Richtung Gohrisch
Foto Aufstieg zum Gohrisch
Foto Aufstieg zum Gohrisch
Foto Westaussicht auf dem Gohrisch
Foto Blick zum Pfaffenstein
Foto Blick zum Lilienstein
Foto Ostaussicht mit Hütte
Foto Papststeinbaude
Foto "Blick in die Welt" vom Papststein
Foto Blick vom Papststein in Richtung Papstdorf und zu den Zschirnsteinen
Foto Rückweg
Foto Katzsteinbaude
Empfohlene Jahreszeiten
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Details

Startpunkt

Kinder- und Jugenddorf ERNA

Zielpunkt

Kinder- und Jugenddorf ERNA

Klassifizierung

Wanderweg

Kurzbeschreibung

Diese Wanderung im Gebiet der linkselbischen Tafelberge führt überwiegend durch Mischwald und hat als Köhepunkte die sehr schön gelegenen Aussichtspunkte auf den Berggipfeln. Besonders empfehlenswert ist diese Tour an Tagen mit guter Fernsicht. Es sind stets nur kurze Steigungen zu überwinden, was auch weniger gut konditionierten Wanderern zugutekommt.


Beschreibung

Diese leichte-bis mittelschwere Wanderung führt ausschließlich über Tafelberge mit moderater Steigung. Einkehrmöglichkeiten gibt es in Cunnersdorf (Katzsteinbaude, Landhotel Deutsches Haus) und auf dem Papststein.

Als Startpunkt für die Wanderung wurde der Parkplatz in der "ERNA" gewählt. Man kann aber auch von einem anderen beliebigen Punkt in die Rundwanderung einsteigen.

Zuerst geht es über eine Ebene mit Feldern entlang einer kaum befahrenen Ortsverbindungsstraße (dem Querweg) bis zum Waldrand. Hier verläuft der Weg weiter am Waldrand bis man an den Taubenbachweg unmittelbar bei der Katzsteinbaude ankommt. In diesem kleinen Tal befindet sich auch das gepflegte Cunnersdorfer Waldbad mit Liegewiese. Leider haben wir uns bis hierher noch keine Rast verdient und so müssen wir das Bad mal zu einem späteren Zeitpunkt besuchen.

Direkt an der Katzsteinbaude (mit gastronomischer Bewirtschaftung) geht es nun bergauf. Nach 1,3 km darf man den Wegweiser nach links zum Katzstein nicht verpassen. Von hier geht es nun noch etwas steiler bergauf. Der Weg führt vorbei an einem "Wildererdenkmal" und einer sehr schönen Boofe. Schließlich geht es auf einer Stahltreppe hinauf bis zum Aussichtspunkt. Hier lohnt es sich nun wirklich, eine Rast einzulegen. Der Blick von Norden gleitet über Königstein, Pfaffenstein, Lilienstein, Gohrisch und Papststein bis nach Südosten über die Schrammsteinkette bis zu den Zirkelsteinen. Hier kommt man zur Ruhe und muss sich aktuell noch nicht über Waldschäden durch Borkenkäfer ärgern.

Nach der erholsamen Rast geht es auf gleicher Höhe in Richtung Süden zum Katzfels. Auf diesen Sandsteinmonolithen führt eine lange und steile Eisenleiter. Sie wurde 1982 von den Cunnersdorfern errichtet und man fragt sich, wie oder ob man vorher (außer als Bergsteiger) diesen Fels erklimmen konnte. Der kleine Aussichtspunkt der Gipfels liegt höher als unsere vorherige Aussicht, jedoch war der vorige Ort für die Verschnaufpause gut ausgewählt. Um dem Fels auch eine Berechtigung für den außergewöhnlichen Namen zu geben, hat man mit mittlerer Kunstfertigkeit eine Betonkatze auf halber Höhe auf einen Felsvorsprung platziert. Zur offiziellen Namensgebung möchte ich ungern eine verbindliche Aussage treffen. Ob es hier früher mal Luchse oder Wildkatzen gab ist schwer zu belegen.

Nun geht es wieder bergab ... und gleich wieder bergauf zum Spitzstein. Die Aussicht ist nicht ganz so spektakulär wie vom Katzstein, aber auch hier lohnt es sich zum Verweilen.

Der weitere Weg führt nun in Richtung Bielatal (gelber Strich) aber bald biegen wir nach rechts in Richtung Gohrisch ab. Da uns hier keine Wegweiser unterstützen, ist hier der GPS ganz hilfreich. Bald gelangen wir auf die Wegzeichen roter Punkt. Diesem Weg folgen wir bis zum Gohrisch. Der Aufstieg wird über die Treppen und Leitern in gruselig engen Felsspalten absolviert. An einigen Leitern geht es 4 Meter senkrecht nach oben. Wer das nicht will, biegt vor den Felseinstieg nach rechts ab und gelangt etwas freier über Treppen zum Gipfel. Oben angelangt darf man die West- und die Ostaussicht nicht versäumen. Man genießt so einen 360 Grad Rundblick ... einfach ein MUSS !

Nach der Ostaussicht (mit Picknick-Hütte) geht es abwärts bis zum Parkplatz und der Bushaltestelle. Die Straße führt links nach Gohrisch und rechts nach Papstdorf. Wir überqueren die Straße und münden direkt gegenüber in den moderaten Aufstieg zur Bergbaude auf den Papststein ein. Über Holz- und Eisentreppen gelangen wir zur Bergbaude und spätestens hier ist es an der Zeit, sich endlich mit einem kühlen Kellerbier und einer Portion Knoblauchspagetti zu belohnen. Die Aussicht von der Baude ist genial. Man kann Bergsteiger beobachten oder den Fernblick bis Dresden genießen. Hier bleibt man meist mindestens eine Stunde "angenagelt". Aber das Ziel ist noch nicht erreicht. Der Gipfelpfad des Papststeines erlaubt einen freien Blick auf den Ferienort Papststein mit deiner spätbarocken Kirche aus dem Jahr 1787. Am Fuße des Papststein biegen wir nach rechts ab. Es geht vorbei an einem Wildgatter und im Ort geht es weiter bis zum Gasthaus "Hoffnung". Hier befindet sich eine Kreuzung mit dem Wegweiser zur ERNA.

Auf dem folgenden letzten Kilometer genießen wir noch die vor uns liegenden Zschirnsteine in der Abendsonne. Nach kurzer Wegstrecke im Wald, erreichen wir unseren Parkplatz.

 

Bis zur nächsten Wanderung !

 


Sicherheitshinweise

An feuchten Tagen sind auch wasserdichte Schuhe gefragt, da man im Wald streckenweise sumpfige Waldwege passiert. An trockenen Tagen tut es auch der einfache Wanderschuh...


Höhenprofil


Autor

Ottmar Vetter

Quelle

Logo Elbsandsteingebirge

Karte

Es folgt Outdooractive Karte mit Einzeichnung des Weges

Anreise und Infos

Anfahrt

A17-B172


Parken

Parkplatz der ERNA (nur in den Sommermonaten) oder in Papstdorf


Öffentliche Verkehrsmittel

Die Anreise erfolgt mit dem PKW auf der B172 über Königstein-Gohrisch oder über Bad Schandau-Krippen. Bei Anreise mit der S-Bahn Linie S1, ist noch eine Weiterfahrt mit dem Bus Linie 244 einzuplanen.


Ausrüstung

Da über weite Strecken keine Einkehrmöglichkeit besteht sollte man etwas Verpflegung und ausreichend Wasser (1 Liter pro Person) mitführen.


Tipp des Autors

Man sollte sich unbedingt einen GPS oder ein Smartphone mit der Outdooractive App mitnehmen. Der Weg führt streckenweise über nicht speziell gekennzeichnete Forstwege. Anderenfalls benötigt man eine hochauflösende Wanderkarte.