GPX

Zurück zur Tourenliste
Foto
Icon Aussichtsreich Icon Etappentour Icon Streckentour
Foto
Icon Wanderweg

Lichtenhainer Wasserfall - Schmilka


niedrigster Punkt: 128 m

höchster Punkt: 543 m

GPS-Daten der Tour (gpx) KML-Daten der Tour (kml) Tourdaten als PDF

Empfohlene Jahreszeiten
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Details

Startpunkt

Gasthaus Lichtenhainer Wasserfall

Zielpunkt

Schmillka

Klassifizierung

Wanderweg

Kurzbeschreibung

Die längste Etappe verläuft quer durch den Nationalpark Sächsische Schweiz. Die heutigen Highlights sind der "Kuhstall", das Museum Neumannsmühle und der Große Winterberg.

Beschreibung

Ein weiteres Mal besteigen Sie die Kirnitzschtalbahn, um auf dem beliebtesten Abschnitt des Malerwegs vom Lichtenhainer Wasserfall bis nach Schmilka zu wandern. Sie wandern zum Kuhstall, einer Durchgangshöhle im Sandsteinriff des Neuen Wildensteins, durch die Canyons Kleiner und Großer Zschand, machen vielleicht noch einen kleinen Abstecher zur Felsenburg Arnstein um schließlich nach dem Großen Winterberg im gemütlichen Dörfchen Schmilka anzukommen. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln geht es zurück nach Bad Schandau.

Reise auf dem Malerweg bei AbenteuerWege Reisen buchen: https://www.abenteuerwege.de/reise-229/sachsische-schweiz-malerweg/

Der Malerweg ist bestens ausgeschildert. Zusätzlich finden Sie hier noch einige Weginformationen:

Vom Lichtenhainer Wasserfall aus wandern Sie zur imposanten Felsenhöhle Kuhstall auf dem Neuen Wildenstein. Dann geht es wieder ins Tal hinab bis zur Neumannmühle, einem technischen Denkmal der Herstellung von Papier aus Holzschliff. Von hier führt der Malerweg zunächst ein Stück das Kirnitzschtal flussaufwärts bis zur Buschmühle. Sie wandern links in Richtung Arnstein (archäologische Reste einer mittelalterlichen Felsenburg). Dann gelangen Sie über den Neuen Weg und den Kleinstein mit einer Aussicht und Sturmbauers Eck bis zur Straße in Richtung Räumichtmühle, der Sie bis zum Abzweig der Mühlschlüchte folgen. Ein naturbelassener, steiler Weg führt Sie hinauf zum Großen Pohlshorn. Sie wandern hinab zur Kirnitzsch und dann durch alte Fichten- und Weißtannenbestände zum Zeughaus. Von hier aus geht es aufwärts durch die Wolfsschlüchte, über den Rosssteig und den Katzstein bis auf den Gipfel des Großen Winterbergs, des zweithöchsten Berges der Sächsischen Schweiz. Dieser 556 Meter hohe Basaltdurchbruch durch die Platte des Elbsandsteingebirges. Danach führt der Malerweg ins Elbtal hinab zum Örtchen Schmilka. 


Sicherheitshinweise

Bei regnerischem Wetter könnten die Wege, Stege und Leitern matschig und rutschig sein. Nehmen Sie Schuhwerk mit gutem Profil mit, in denen Sie einen guten Halt haben.

Bitte beachten: im Nationalpark Sächsische Schweiz dürfen in der Kernzone nur gekennzeichnete Wege begangen werden. Bei Zuwiderhandlungen können Geldbußen ausgesprochen werden.


Höhenprofil


Autor

Anja Vogel

Quelle

Logo AbenteuerWege Reisen GmbH

Karte

Es folgt Outdooractive Karte mit Einzeichnung des Weges

Anreise und Infos


Öffentliche Verkehrsmittel

Am Morgen mit der Kirnitzschtalbahn zum Lichtenhainer Wasserfall

www.ovps.de/Verkehrsmittel/Kirnitzschtalbahn/443


Ausrüstung

Wir empfehlen gut eingelaufene Wanderschuhe mitzunehmen sowie eine Regenjacke und Regenhose bei schlechtem Wetter und Sonnencreme und Sonnenhut bei gutem Wetter. Nehmen Sie ausreichend Wasser mit.

In Ihrem Informationspaket finden Sie eine detaillierte Auflistung der benötigten Wanderausrüstung, wie beispielweise gute Wanderschuhe, Funktionskleidung, Regenjacke und Tagesrucksack.


Tipp des Autors

Die heutige Etappe ist lang. Gehen Sie früh los, um genügend Zeit für all die Höhepunkte zu haben.

Weitere Infos / Links

Einkehr: Neumannmühle, Altes Zeughaus, Gasthaus Großer Winterberg

Kuhstall:

Der Kuhstall ist die größte Felsenhöhle der Sächsischen Schweiz. Der imposante Felsbogen hat eine Höhe von 11 Metern, ist 17 Meter breit und 24 Meter tief. Für den Namen „Kuhstall“ gibt es verschiedene Erklärungen. So wird erzählt, dass Raubritter der Burg Wildenstein ihr gestohlenes Vieh einst dort versteckt hielten. Eine andere Geschichte berichtet, dass Bauern ihre Kühe dort hin brachten, um sie während des 30jährigen Krieges zu schützen.

Neumannmühle:

Die einstige Holzschneidemühle beherbergt heute ein technisches Museum und zeigt die Herstellung des Holzschliffs bei der Papierherstellung. Sie zeigt heute noch ihre ursprüngliche Gestalt und ist daher besonders bemerkenswert. Bereits vor 200 Jahren war die Mühle ein beliebtes Motiv von Malern. Schon damals verdienten sich die Mühlenbesitzer ein Zubrot mit der Bewirtung von Wanderern.

Großer Winterberg:

Mit 556 m ist der Große Winterberg der höchste Berg auf der rechten Seite der Elbe. Auf dem Gipfel des Basaltkegels befindet sich eine Nationalpark-Informationsstelle (Eishaus), ein Aussichtsturm und eine gemütliche Berggaststätte mit Hotel. Bitte beachten Sie, dass Eishaus, Aussichtsturm und Hotel bis auf weiteres geschlossen sind. Vor allem in den Morgen- bzw. Abendstunden erlebt man ein beeindruckendes Panorama mitten im Nationalpark Sächsische Schweiz!

Schmillka:

Schmilka liegt direkt an der Grenze zu Tschechien, am Rande des Nationalparks. Eine  Nationalpark-Informationsstelle und eine orginalgetreu restaurierte Mühle mit Mühlenbäckerei erwarten die Wanderer, bevor sie an die Elbe kommen. Schmilka gehört zur Stadt Bad Schandau und ist mit der S-Bahn erreichbar.