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Foto Im Labyrinth
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Foto Im Labyrinth
Icon Wanderweg

Entlang der Nikolsdorfer Wände und zum Felsenlabyrinth


niedrigster Punkt: 281 m

höchster Punkt: 425 m

GPS-Daten der Tour (gpx) KML-Daten der Tour (kml) Tourdaten als PDF

Foto Im Labyrinth
Foto Hier darf man keine Platzangst haben
Foto Spannende Gänge im Labyrinth
Foto Im Labyrinth
Foto Einstieg in das Labyrinth
Foto Im kleinen Talkessel zwischen den Nikolsdorfer Wänden
Foto Ausblick vom Bernhardstein nach Norden zur Festung Königstein (weiter rechts der Lilienstein)
Foto Märchenhafte Landschaft auf dem Forststeig zum Labyrinth
Foto Die schmalen Gänge im Labyrinth
Foto Schon der Weg zum Labyrinth ist spannend
Foto Auf dem Forststeig zum Labyrinth
Foto Märchenhafte Landschaft an den Nikolsdorfer Wänden
Foto Hier werden Erwachsene wieder zu Kindern
Foto Enge Höhlengänge im Labyrinth
Foto Enge Höhlengänge im Labyrinth
Foto Kriechgänge im Labyrinth
Foto Ausblick vom Bernhardstein in nordöstliche Richtung zum Pfaffenstein - rechts dahinter Gohrischstein und Papststein
Foto Aussichtspunkt am Bernhardstein
Foto Abstieg vom Plateau im Labyrinth
Foto Am Labyrinth
Foto Hier wird es sehr eng
Foto Der Kuhstall an den Nikolsdorfer Wänden
Foto Hier kann man auf das Plateau im Labyrinth kraxeln
Foto Blick aus dem Kuhstall an den Nikolsdorfer Wänden
Foto Urige Landschaft auf dem Weg zum Bernhardstein
Foto Die Informationstafel über den Forststeig
Foto Bequemer Weg am Ende der Tour
Foto Offene Wiesenlandschaft am Ende der Tour
Foto Ländliche Stimmung in Leupoldishain
Foto Der Anfang des Labyrinths
Foto Der Rastplatz am Taufstein unterhalb des Bernhardsteins
Empfohlene Jahreszeiten
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Details

Startpunkt

Leupoldishain - Parkplatz Ortsmitte (Dorfplatz)

Zielpunkt

Leupoldishain - Parkplatz Ortsmitte (Dorfplatz)

Klassifizierung

Wanderweg

Kurzbeschreibung

Landschaftlich schöne Kurzwanderung entlang der Nikolsdorfer Wände sowie zum abenteuerlichen und spannenden Felsenlabyrinth. Hundertprozentige Spaßgarantie für jung und alt.

Beschreibung

Diese fantastische Tour führt uns abwechslungsreich durch die märchenhafte Sandsteinwelt der Nikolsdorfer Wände, zu schönen Aussichtspunkten und entlang saftiger Wiesenlandschaften. Absoluter Höhepunkt dieser Wanderung ist allerdings zweifelsohne das Felsenlabyrinth, in dem sogar bei Erwachsenen Abenteuergeist und Kindheitsgefühle geweckt werden. Egal ob Entdeckungsdrang oder Lust auf kindliches Versteckspielen - hier kommt jede(r) auf seine/ihre Kosten. Allerdings ist man hier nie allein, denn das Labyrinth ist ein beliebter Spielplatz für jung und alt. Fast wirkt es so, als ob die vielen Felsblöcke absichtlich so hingelegt wurden, um uns zu bespaßen. Die teilweise höhlenartigen Gänge sind durchnummeriert, so dass wir entweder chronologisch oder aber frei nach Wahl hindurchlaufen- oder kriechen können. Manchmal ist etwas Geduld gefragt, denn an so manchem Nadelöhr kann es schon mal zum Stau kommen, vor allem bei Gegenverkehr. An schönen Wochenenden ist hier nämlich sprichwörtlich der Teufel los.

Wir verlassen den Parkplatz nach rechts (östlich/südöstlich) und wandern sogleich an einem Bergbau-Denkmal in Form einer Lore sowie einem Buswartehäuschen vorbei etwa 100 bis 150 Meter an der Staße entlang, bis rechts ein Weg abzweigt und uns in Richtung Wald führt. 

Wir folgen dem "blauen Punkt" in Richtung Osten. Nach etwa 400 m an einer Wegkreuzung wandern wir geradeaus weiter. Dieser Weg geht schon bald in einen Pfad über, der nach 200 m auf einen asphaltierten Fahrweg mündet. Hier ist der Pfad zum "Stelzchen", der sogleich wieder nach rechts in den Wald führt, ausgeschildert.

Zurück geht es anfänglich wie auf dem Hinweg. An der bekannten Wegkreuzung biegen wir nach links ab und folgen fortan dem "grünen Punkt" durch den Bars Grund an der Naturbühne und wenig später am Kuhstall vorbei (kleine quadratische Felsenhöhle auf der rechten Seite). Gegenüber dem Kuhstall verläuft der Pfad aus dem kleinen Talkessel sehr idyllisch über einige Stufen aufwärts und oberhalb rund 100 Meter durch den Wald, bis wir an einer Wegkreuzung nach rechts abbiegen. Wir haben hier die Option, insgesamt fünf Minuten zusätzliche Gehzeit zu investieren und zunächst nach links zu einem Aussichtspunkt zu gelangen (ausgeschildert). Von diesem dann auf gleichem Weg zurück.

Der Weiterweg erfolgt nach Süden, immer dem Wegsymbol "grüner Punkt" und im Verlauf kurzfristig der Forststeig-Markierung mit dem gelben senkrechten Strich folgend. Schon jetzt sind die zahlreichen Felsblöcke entlang des Weges ausgesprochen verwinkelt und interessant angeordnet - ein netter Vorgeschmack auf das Labyrinth, das wir schon bald erreichen werden. Wir stoßen nach einem kurzen leichten Abstieg auf einen Wanderweg, an dem wir uns links halten, jedoch schon nach 100 Metern wieder nach rechts auf den Forststeig (Pfad) abbiegen. Dieser führt nach nur wenigen Schritten von der Nordostseite direkt auf das Labyrinth. Ab hier sind meistens schon deutliche Kinderstimmen zu vernehmen und wir sind nicht mehr so einsam unterwegs wie eben gerade noch. Schlagartig befinden wir uns im Trubel von Erlebnis-Ausflüglern. Ein nahe gelegener Parkplatz ermöglicht es auch Familien mit kleinen Kindern, ohne Anstrengungen zu diesem "Hotspot" zu gelangen. 

Wer zum offiziellen Anfang des Labyrinths gelangen möchte, passiert die ersten rechtsseitigen Felsen und begibt sich zur Südseite der Felsengruppe, um zur Einstiegsleiter zu gelangen. Innerhalb des Labyrinths können wir entweder der Nummerierung folgen oder aber auf eigene Faust die zahlreichen Felsspalten, Kriech- und Höhlengänge erkunden.

Anschließend verlassen wir das Labyrinth wiederum auf dem Forststeig hangabwärts über dessen Südostseite. Wir gelangen zu einer Wegkreuzung mit einer Informationstafel über den Forststeig, gegenüber befindet sich eine kleine Hütte. Hier nun rechts und etwa 50 Meter dem Hauptwanderweg (grüner Punkt/Harald-Schurz-Weg) in südwestliche Richtung folgen. Dann links auf den Forststeig (gelbe senkrechte Strichmarkierung bzw. Wegmarkierung mit dem blauen waagerechten Strich) abbiegen und diesem folgen, bis nach etwa 300 Metern rechts die Stufen zum Bernhardstein/Taufstein führen.

Nach diesem Abstecher geht es auf gleichem Pfad zurück bis zum Hauptwanderweg (grüner Punkt). Hier jetzt links und in weniger als zehn Minuten bis zum Labyrinth-Parkplatz. An dem dort abzweigenden Forstweg (Gründeweg/anfangs noch Teil des Parkplatzes) halten wir uns rechts (weiterhin grüner Punkt). Auf breitem Schotterweg wandern wir im Verlauf nordwärts durch den Wald. Bei Erreichen des Waldrandes nach einer knappen Viertelstunde wandern wir an der Wegabzweigung geradeaus weiter (weiterhin Gründeweg) und folgen nicht mehr dem grünen Punkt. Entlang einer linksseitigen offenen Wiesenlandschaft (Schulgründe) wandern wir in rund zwanzig Minuten zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung.

 


Sicherheitshinweise

  • Kleinere Kinder im Labyrinth nicht unbeaufsichtigt lassen. Es schadet auch nicht, mal nach oben zu schauen, wer oberhalb herumspringt (Übertritte und Sprünge von Felsplateau zu Felsplateau in respektabler Höhe möglich).
  • Die schmalen Gänge und Felsspalten im Labyrinth können für Personen mit Platzangst ungeeignet sein.

Höhenprofil


Autor

Lars Reichenberg

Quelle

Logo DAV Sektion AlpinClub Berlin

Karte

Es folgt Outdooractive Karte mit Einzeichnung des Weges

Anreise und Infos

Anfahrt

  • aus Dresden auf der Autobahn A17 in Richtung Prag
  • Abfahrt Nr. 6 auf die B172a nach Pirna
  • in Pirna weiter auf der B172 in Richtung Bad Schandau (Bad Schandau ist ausgeschildert)
  • hinter der Struppen-Siedlung nach gut 500 m am Kreisverkehr rechts abbiegen und bis Leupoldishain fahren
  • in Leupoldishain an der Straßengabelung rechts abbiegen und sogleich gegenüber auf dem Parkplatz parken

Parken

  • Parkplatz in Leupoldishain Ortsmitte (nur wenig Parkplätze, am besten früh anreisen)

Öffentliche Verkehrsmittel

  • mit der Bahn bis Dresden Hauptbahnhof
  • vom Dresdener Hauptbahnhof mit der S-Bahn S1 bis Königstein (halbstündlich)
  • aus Königstein (Reißigerplatz/am Kreisverkehr) mit dem Bus 246 bis Leupoldishain Dorfplatz (www.ovps.de)

Ausrüstung

  • normale Wanderausstattung mit festem Schuhwerk, am besten knöchelhohe Wanderschuhe (Kategorie A/B oder B)
  • im engen Labyrinth besteht Verschmutzungsgefahr der Kleidung, also nicht die besten Sachen anziehen.

Tipp des Autors

  • Verpflegung mitnehmen, keine Einkehrmöglichkeiten

Literatur

  • Wander- & Naturführer Sächsische Schweiz, Band 2 (Rathener Felsen, Polenztal, Tafelberge und Bielatal), Berg- & Naturverlag Rölke, ISBN 3-934514-09-X

Weitere Infos / Links

Hinweis zur Einstufung als "mittelschwere" Tour (mit Technik 3): Diese gilt lediglich für den Fall, dass alle Hindernisse des Labyrinth-Parcours (Kraxeleinlagen und Kriechgänge) absolviert werden. Ansonsten ist es eine leichte Wanderung ohne technische oder konditionsfordernde Schwierigkeiten.