Unterwegs im Kletterparadies

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Foto Herkulessäulen Bielatal
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Foto Herkulessäulen Bielatal
Icon Wanderweg

Durch Bielatals Felsenwelt mit zahlreichen Aussichtspunkten


niedrigster Punkt: 331 m

höchster Punkt: 437 m

GPS-Daten der Tour (gpx) KML-Daten der Tour (kml) Tourdaten als PDF

Foto Herkulessäulen Bielatal
Foto Kaiser Willhelm Feste bzw. Bielablick - Aussichtspunkt
Foto
Empfohlene Jahreszeiten
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Details

Startpunkt

Parkplatz bzw. Haltestelle Rosenthal-Bielatal Brausenstein

Zielpunkt

Parkplatz bzw. Haltestelle Rosenthal-Bielatal Brausenstein

Klassifizierung

Wanderweg

Beschreibung

Das Bielatal zählt mit seinen zahlreichen bizarren Felstürmen zu den beliebtesten Klettergebieten der Region. Bei schönem Wetter sieht man hier zahlreiche Kletterer. Aber auch Wanderer können hier mit Hilfe von Eisenleitern den einen oder anderen Gipfel erobern. Die Tour ist sehr abwechslungsreich mit über einem Dutzend Aussichtsoptionen.

Die Wanderung beginnt am Parkplatz bzw. an der Haltestelle Rosenthal-Bielatal Brausenstein. Direkt gegenüber dem Parkplatz steht ein großer restaurierter Hochofen, links davon führt ein Pfad zwischen Jagdschloss und Felskante weiter, bevor man auf die Straße kommt und diese rechtshaltend weiterläuft. Nach der Querung der kleinen Brücke geht es nach wenigen Metern links bergauf. Die Wegweiser zeigen Bertablick und Kleine Bastei an. Diese zwei schönen Aussichtspunkte mit Blick auf die Schweizermühle sind die ersten Highlights der Tour. 

Der Ortsteil Schweizermühle war einst ein altes Hammerwerk mit Mühle und erblühte im 19. Jhd. in voller Pracht zu einer Kaltwasserheilanstalt. 1912 erwarb der Konzern Maggi die Pleite gegangene Einrichtung und nutze das Gelände als Ferienheim für seine Mitarbeiter. Es diente bis 1962 als Tuberkulose-Heilanstalt und danach als Altersheim. Der Zahn der Zeit nagt seit der politischen Wende an den einst prächtigen und nun leerstehenden Gebäuden.

Es empfiehlt sich unbedingt einen Abstecher zu dem mystischen Gedächtnishain zu machen, der direkt nach der Kleinen Basteiaussicht abzweigt. Weiter geht es durch den Rosengarten hinunter. Wer will, kann zuvor auch noch die Aussicht auf dem Wetterfahnenfels mitnehmen, die jedoch etwas zugewachsen ist. Vom Rosengarten folgt man dem Pfad immer geradeaus und kommt über das Gelände einer Hütte auf eine Straße. Diese quert  man, um über eine Brücke und Treppen wieder in die Felsenwelt einzutauchen.

Oben angekommen gibt es das Eine oder Andere zu entdecken. Seien es die vielen mit einer Krone gezierten Grenzsteine, ein verstecktes Türmchen zur Linken oder die Kaiser-Wilhelm-Feste, ein 1880 als Aussichtspunkt errichtetes zinnengeschmücktes Bastionstürmchen, zur Rechten. Kurz danach führt ein Abzweig rechts zwischen den Felsen bergab. Über eine Felsengasse mit Eisenstufen erlangt man wieder ein paar Höhenmeter. Nun erwartet der nächste spektakuläre Blick den Wanderer: die Herkulessäulen. Man mag kaum glauben, dass Kletterer diesen filigranen Felsgesellen ihr Leben anvertrauen.

Nach weiteren Felspassagen steigt man über einen Pfad bergan. Oben angekommen wandert man rechter Hand weiter an Aussichten vorbei zum Mühlweg und baut noch einen Abstecher zu einem Aussichtsfels am Großvaterstuhl ein. Die Hälfte der Tour ist nun geschafft.

Über die Ottomühle mit Einkehrmöglichkeit geht es zurück. Man läuft auf der gegenüberliegenden Straßenseite den Kerbensteig (Markierung grüner Punkt) bis zur Johanniswacht mit ihrem Aussichtspunkt und einem wunderschönen Blick über das Bielatal zur gegenüberliegenden Kaiser-Wilhelm-Feste. Nachdem das Gipfelglück des Sachsensteins eingeheimst wurde, folgt der Weg nun dem gelben Punkt bis zum Nachbar - der letzte Fels, der auf dieser Tour erklommen werden will. Um dahin zu kommen geht wieder bergab bis zur Sophien-Quelle und folgt von hier dem Wegweiser AP Nachbar (schwieriger Aufstieg.) Carl Merkel schrieb schon 1825: "Erlaubt es unsere Zeit und Körperkraft, so besteigen wir den... Herrn Nachbar, eine herrliche Felspartie mit einer überraschenden Aussicht."

Abschließend veräuft der Weg wieder runter. An der Waldkapelle führt links der Poststeig entlang (Achtung keine Markierung, Abzweig nicht verpassen) und folgen ihm zurück bis zum historischen Hochofen und haben damit unseren Ausgangspunkt erreicht.

 

 


Höhenprofil


Autor

Tourismusverband Sächsische Schweiz

Quelle

Logo Tourismusverband Sächsische Schweiz

Karte

Es folgt Outdooractive Karte mit Einzeichnung des Weges

Anreise und Infos

Anfahrt

Von Dresden kommend auf der A17 fährt man bis Pirna. Von hier sind es nur noch ca.15 km bis Rosenthal-Bielatal.

Parken

Parkplatz Brausenstein (gebührenpflichtig; mit Gästekarte von Rosenthal-Bielathal kostenfrei)

Öffentliche Verkehrsmittel

Anreise/ Abreise:

Haltestelle: Brausenstein / Bielatal


Tipp des Autors

Im Winter, bei leichtem Schneefall, ist es hier besonders spektakulär und vor allem ruhig.

Weitere Infos / Links

Touristinformation Rosenthal-Bielatal