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Foto Blick zum Hochstein.
Icon Rundtour Icon Mit Einkehrmöglichkeit
Foto Blick zum Hochstein.
Icon Wanderweg

Auf den Spuren des Bergbaus


niedrigster Punkt: 291 m

höchster Punkt: 406 m

GPS-Daten der Tour (gpx) KML-Daten der Tour (kml) Tourdaten als PDF

Foto Blick zum Hochstein.
Foto Schloss Giesenstein.
Foto Das Schloss Friedrichsthal.
Empfohlene Jahreszeiten
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Details

Startpunkt

Bahnhof in Berggießhübel

Zielpunkt

Bahnhof in Berggießhübel

Klassifizierung

Wanderweg

Kurzbeschreibung

Unserer Wanderung folgt den Spuren des sächsischen Bergbaus. Stollen, Gruben und alte Schächte erinnern an vergangene Zeiten.

Beschreibung

Von Berggießhübel wandern wir durch die ehemalige Arbeitersiedlung Kolonie zum malerischen Schloss Friedrichsthal. Anschließend treffen wir im Naturschutzgebiet Hochstein-Karlsleite auf alte Schächte und Gruben, die zum Eisenerzabbau genutzt wurden. Auf einem schönen Feldweg kommen am Kohlhau vorbei nach Giesenstein. Hier befindet sich die Geburtsstätte des sächsischen Eisengusses. Ein alter Zechenweg führt dann zurück nach Berggießhübel, wo unsere Tour am Bahnhof endet.

Startpunkt unserer Wanderung ist der Parkplatz am ehemaligen Bahnhof Berggießhübel. Wir queren die Straße und wandern durch die als Kolonie bezeichnete Wohnsiedlung, die 1875 von der Sächsischen Eisenindustriegesellschaft für ihre Arbeiter erbaut wurde. Gleich darauf geht es durch die gepflegten Parkanlagen von Schloss Friedrichsthal (1). Anschließend folgt man der Gersdorfer Straße Richtung Gottleuba, ehe rechts der Hochsteinweg abzweigt. Vorbei an alten Gruben und Stollen steigen wir nun sanft auf den Hochstein (2) (242 m) hinaufd, der sich inmitten des Naturschutzgebietes Hochstein-Karlsleite befindet. Hier wurde schon vor ca. 600 Jahren Eisenerz abgebaut. Zahlreiche Spuren des ehemaligen Bergbaus sind heute noch zu sehen. Auf dem Felsen kann man im Schatten der Bäume eine gemütliche Rast einlegen. Wir verlassen das felsige Hochplateau und folgen dem schönen Waldweg nach Nordwesten. Kurze Zeit später treffen wir auf die Straße Richtung Gersdorf, die ein Teilstück der ehemaligen Eisenstraße vom Revier Berggießhübel nach Schmiedeberg war. Vorbei an alten Sandsteinbrüchen geht es nun an der Straße entlang nach links. Gegenüber der ehemaligen Jagdsteinbaude biegen wir nach links ab und folgen dem Weg nach Giesenstein. Nach kurzer Zeit kommt man zum Kohlhau (3). Das ehemals geschlossene Waldgebiet diente früher zur Gewinnung von Holzkohle. Am historischen Kalkofen (4) halten uns links und überqueren gleich darauf die Straße. Nun befinden wir uns im ehemaligen Hammergut Giesenstein, der Geburtsstätte des sächsischen Eisengusses. Hier führt ein alter Zechenweg in Richtung Berggießhübel. Am Poetenweg biegt man links ab. Nun ist es nicht mehr weit zurück zum Ausgangspunkt am Bahnhof.


Höhenprofil


Autor

Sandra Fischer

Quelle

Logo Outdooractive Redaktion

Karte

Es folgt Outdooractive Karte mit Einzeichnung des Weges

Anreise und Infos

Anfahrt

A17 bis Ausfahrt Bad Gottleuba, weiter nach Berggießhübel

Parken

Am Bahnhof

Öffentliche Verkehrsmittel

Von Dresden mit der S-Bahn nach Pirna, weiter mit dem Bus nach Berggießhübel
Anfahrt mit Bus & Bahn