1. Hauptnavigation
  2. Inhalt der Seite

Wandern mit GPS Download: Wandertour Details

Zurück zur Tourenliste
Foto Blick ins Bielatal.
Blick ins Bielatal.
Icon Wanderweg

Durch das Bielatal zur Grenzplatte

Icon Aussichtsreich Icon Rundtour Icon Mit Einkehrmöglichkeit

Empfohlene Jahreszeiten:

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Startpunkt

Ottomühle

Zielpunkt

Ottomühle

Klassifizierung

Wanderweg

Kurzbeschreibung

Auf einen der schönsten Aussichtspunkte der Sächsischen Schweiz geht es bei dieser Tour. Direkt an der Grenze gelegen, blicken wir von der Grenzplatte weit in die Tschechische Republik.

Beschreibung

Diese anspruchsvolle, über 14 km lange Tour verläuft über das Bielatal auf die Grenzplatte, wo man einen wunderschönen Ausblick auf das Umland genießen kann. Im Anschluss läuft man an einem Zufluss der Biela hinauf. Über Heide und Rosenthal geht es zurück nach Ottomühle, wo eine stärkende Brotzeit im Gasthof Ottomühle auf uns wartet.

Ottomühle, idyllisch im Bielatal gelegen, ist Ausgangspunkt unserer Wanderung. Von dort starten wir in südöstlicher Richtung, biegen ca 100 m hinter der Ortschaft an der Abzweigung nach links auf den schmalen Pfad ab, der am Hang entlang führt und mit Schwedenhöhle / Eisloch ausgeschildert ist. Es geht ein kurzes Stück bergauf, dem Schild zu den Höhlen nach links folgend erreicht man die beiden unmittelbar nebeneinander gelegenen Höhlen Schwedenhöhle und Eisloch (1). Der Name Schwedenhöhle hat einen historischen Hintergrund und liefert einen Hinweis auf den Dreißigjährigen Krieg (1618-1648). Die Einwohner brachten sich mit ihrem Hab und Gut vor den schwedischen Truppen dort in Sicherheit. Eine unterhalb der Höhle künstlich angelegte Wasserstelle sorgte dafür, dass sich die Bewohner auch längere Zeit in dem Versteck aufhalten konnten. Besonders im Frühling lohnt der Abstecher, wenn das noch eingeschneite Eisloch im Kontrast zur allmählich aufblühenden Umgebung steht. Wir gehen einige Meter zurück zum Weg und setzten unsere Wanderung nach Süden am Hang entlang und unterhalb der links von uns aufragenden Sandsteinfelsen fort. Gleich hinter den Höhlen erreichen wir die Verlassene Wand, ein beliebtes Ziel bei Kletterern. Von der Felswand entfernt man sichauf dem Lattenweg in Richtung Süden, steigt wieder in das Bielatal hinunter und trifft dort schnell auf einen breiten Forstweg. Diesem Weg folgt man in südlicher Richtung. An einer alten Wegsäule erreicht der mit einem gelben Strich markierte Wanderweg die Straße. Wir orientieren uns an der Markierung, gehen an der folgenden Abzweigung nach rechts zum ausgeschilderten Aussichtspunkt Grenzplatte. Auf dem Wanderweg überquert man nun die Biela, wandert aus dem Bielatal heraus und bleibt auch in der Spitzkehre direkt an der Grenze (am Grenzstein 20/12) auf dem ausgewiesenen Pfad (gelber Strich). Die Steigung nimmt deutlich zu, denn wir steigen den bewaldeten Südhang der Grenzplatte hinauf. Auf der 523 m hohen Grenzplatte (2)/TopTipp hat man einen großartigen Blick auf die Gesteinsformation links und rechts des Bielatales. Im Süden kann man das Städtchen Eiland (heute Ostrov) erkennen. Das ehemalige Landgut besaß im 16. Jahrhundert Schmieden, Hochöfen und sogar eine Glashütte. Da diese jedoch aufgelassen wurden, blieb nur ein Weiler mit dem wenig anmutig klingenden Namen Elend zurück, den man später romantisierend in Eiland umtaufte. Nach der herrlichen Aussicht, machen wir uns auf der mit dem gelben Strich markierten Route wieder an den Abstieg. Man steigt wieder in das Tal der Biela hinunter und folgt dem Flussverlauf, bis die Dürre Biela von Osten her in den Bach mündet. Wir wenden uns nach rechts und steigen den Tobel des Bielazuflusses hinauf zu einer Grenzsäule (3) aus dem Jahre 1886. Auf dieser ist noch die eingravierte Krone als Symbol des sächsischen Königshauses zu erkennen. An der Säule wenden wir uns nach links und folgen dem Steinbornweg (gelber Strich). Man wandert nun nach Norden und wendet sich am Grenzübergang Eulentor in die nach links führende Asphaltstraße, die zur Wegekreuzung Platzheide führt. Hier geht es rechter Hand ein kurzes Stück auf der Fuchsbachstraße entlang, bevor man nach links in den Sommerhübelweg einbiegt. Der Sommerhübelweg verläuft unterhalb der Felsspitze Sommerhübel und bietet uns eine großartige Aussicht. Bei schönem Wetter reicht die Fernsicht von hier bis nach Dresden. Am Ende des Weges kreuzen wir den Friedensweg und gelangen auf der Straße Schneebergblick in den Ortsteil Heide. Hier folgen wir der Königsteiner Straße nach links und biegen vor einem Wendekreis in den Feldweg nach rechts ein. Über Wiesen wandert man auf den Wald zu und wählt an der Weggabelung unweit des Waldrandes den mit einem grünen Strich markierten Weg geradeaus. Dieser Weg bringt uns zurück nach Ottomühle, wo wir im gleichnamigen Gasthof einkehren können.

 


Höhenprofil


Autor

Thomas Vattrodt


Quelle

Logo Outdooractive-Redaktion

Anfahrt

Auf der B172 nach Pirna, weiter über Langhennersdorf ins Bielatal zur Ottomühle

Parken

Parkplatz an der Ottomühle.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der S-Bahn über Meißen/Pirna nach Königstein. Weiter mit der Buslinie 242/245 nach Schweizermühle.

Anfahrt mit Bus & Bahn Anfahrt mit Bus & Bahn

Tourismusverband Sächsische Schweiz.Tschechischer Partner des Tourismusverbandes Sächsische SchweizSachsen Tourismus