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Wandern mit GPS Download: Wandertour Details

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Foto Kultur auf dem Weg: die mächtige Festung Königstein.
Kultur auf dem Weg: die mächtige Festung Königstein.
Icon Wanderweg

Zur Festung Königstein

Icon Aussichtsreich Icon Rundtour Icon Mit Einkehrmöglichkeit Icon familienfreundlich

Empfohlene Jahreszeiten:

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Startpunkt

Bahnhof Königstein

Zielpunkt

Bahnhof Königstein.

Klassifizierung

Wanderweg

Kurzbeschreibung

Diese geschichtsträchtige Wanderung bringt uns auf den Königstein und zur gleichnamigen Felsenfestung.

Beschreibung

Diese Wanderung bringt uns über die Ostseite des Berges Königstein hinauf zur Bergfestung Königstein. Wir wandern durch den schattigen Laubwald und entlang der mächtigen Burgmauern hinein in die Anlage. Hier stehen wissbegierigen Besuchern die verschiedenen Gebäude der Festung im groß angelegten militärhistorischen Museum zur Besichtigung bereit. Sowohl in der Festung, als auch in der Stadt haben wir verschiedene Möglichkeiten zur Einkehr. Den Abstieg verläuft über die Norrdseite des Berges zurück zum Bahnhof in Königstein.

vom Bahnhof in Königstein wandern wir in westlicher Richtung die Bahnhofstraße entlang, queren den Kreisverkehr in der Dresdner Straße und biegen im Anschluss nach links in die Hainstraße ein. Bald ist der Seilerweg erreicht. An der folgenden Gabelung wenden wir uns nach links und steigen auf dem Latzweg zur unbezwungenen Festung Königstein hinauf. Der Anstieg führt ein Stück durch den Wald und über eine Lichtung der ehemaligen Palmschänke (1) zur Burg, die erhaben über der Elbschleife thront. Man wandert an der Südseite der Burg entlang durch den schattigen Laubwald, was besonders im Herbst ein farbenprächtiges Vergnügen ist. An der Südwestseite der Festung befinden sich die Kasse sowie der Eingang in das Bollwerk. Man kommt entweder mit dem Aufzug in die Burg oder kann über die ehemals als Wippkonstruktion angelegte Rothe Brücke die Festung Königstein (2)/TopTipp betreten. Das Innere der Burg vermittelt einen Eindruck von den militärischen Anlagen und der Burgenbaukunst der letzten 700 Jahre. Die Festung wurde nie erobert und nur zwei Personen können sich rühmen, unbemerkt eingedrungen bzw. verschwunden zu sein. Dem Kaminkehrer Sebastian Abratzky ist heute noch der Abratzky-Kamin gewidmet, über den es dem wagemutigen Tausendsassa gelang, die Burgmauern ohne Mitwissen der Wachmanschaften zu erklimmen. Die sichtlich überraschte Wachmannschaft wusste sich zu Beginn nicht anders zu helfen, als den jungen Mann einzusperren. Wer sonst, außer einem Spion sollte so ein Wagnis auf sich nehmen und sein Leben riskieren? Als klar wurde, dass der Hitzkopf Abratzky den lebensgefährlichen Weg nur aus Jux und Tollerei sowie dem Wunsch nach Ruhm und Ehre auf sich genommen hatte, wurde dieser unter Kopfschütteln aus dem Arrest entlassen. 1942 gelang dem französischem General Henri Giraud nach zweijähriger Kriegsgefangenschaft und penibler Planung die Flucht aus der Feste. Dafür hatte er sich während seines Arrestes ein Seil aus Fäden angefertigt und akzentfrei Deutsch gelernt, um auf der Flucht nicht aufzufallen. Über die Außenmauer gegenüber des Kamins seilte er sich in die Freiheit ab. Desweiteren befinden sich noch in der Bastion das alte Offizierskasino, diverse Zeughäuser, Mannschaftsunterkünfte und Unmengen an Verteidigungsanlagen, die schnell einen Eindruck davon vermitteln, warum die Burg uneinnehmbar war. Die Garnisionskirche (3) aus dem 17. Jh. hinter dem ursprünglich als Renaissanceschlösschen angelegten Proviantmagazin war die erste ihrer Art in Sachsen. Für die Besichtigung der Burg sollte man sich ausreichend Zeit nehmen, besonders für Kinder gibt es in der Anlage viel zu entdecken. Wer keine Lust zu einer Burgbesichtung hat, sollte zumindest an den mächtigen Burgmauern entlang wandern, um sich einen Eindruck von der Festung über der Elbe machen zu können. Allein der herrliche Ausblick auf das Elbufer und auf das angrenzende Umland ist schon den Aufstieg wert! Nach der Besichtigung machen wir uns wieder auf den Rückweg. Direkt nach dem Ausgang der Burg im Südwesten, wenden wir uns nach rechts und wandern an der Burgmauer entlang zur alten Festungsstraße. Auf ihr geht es an der Burg vorbei nach Osten, wieder in Richtung der Ortschaft Königstein. Der Weg verläuft abwärts und mündet direkt in die Dresdner Straße, die wir bereits an der nächsten Abzweigung nach rechts in den Seilerweg verlassen. Der Seilerweg führt in die Kirchgasse, von wo aus es auf dem bekannten Weg zum Bahnhof zurückgeht. 


Höhenprofil


Autor

Thomas Vattrodt


Quelle

Logo Outdooractive-Redaktion

Anfahrt

Auf der B172 über  Pirna nach Königstein.

Parken

Parkmöglichkeiten finden sich am Bahnhof in Königstein.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der S-Bahn von Dresden nach Pirna und weiter nach Königstein.

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Tourismusverband Sächsische Schweiz.Tschechischer Partner des Tourismusverbandes Sächsische SchweizSachsen Tourismus