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Wandern mit GPS Download: Wandertour Details

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Foto Die Obere Schleuse.
Die Obere Schleuse.
Icon Wanderweg

Durch das Weißbachtal

Icon Aussichtsreich Icon Rundtour Icon Mit Einkehrmöglichkeit

Empfohlene Jahreszeiten:

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Startpunkt

Haus des Gastes, Hinterhermsdorf

Zielpunkt

Haus des Gastes, Hinterhermsdorf

Klassifizierung

Wanderweg

Kurzbeschreibung

Am Weißbach entlang führt uns diese Runde zur Oberen Schleuse und danach zum Aussichtspunkt Hermannseck.

Beschreibung

Startpunkt dieser Rundwanderung ist das Haus des Gastes in Hinterhermsdorf. Von hier wandern wir nach Nordosten und biegen am Weißbach nach rechts ab. Wir laufen am Bachverlauf entlang und erreichen die Lichtung „ Im Loch", von wo aus wir unseren Weg zur Oberen Schleuse und anschließend zum Hermannseck fortsetzen. Vorbei am Wettinplatz geht es dann durch den Wald zurück nach Hinterhermsdorf.

Am Haus des Gastes im Zentrum von Hinterhermsdorf starten wir zu dieser Rundwanderung. Zunächst geht es nach links in den Oberdorfweg (gelber Strich) und auf ihm aus dem Dorf hinaus über weite Wiesen und Felder. An einer großen Wegekreuzung beschreibt der Oberdorfweg eine 90-Grad-Kurve nach rechts. Wir wandern hier jedoch geradeaus weiter auf dem Weg Am Schäferräumicht. Hinter der folgenden, lang gezogenen Rechtskurve erreicht man schließlich die Gaststätte Schäferräumicht (1). Ein Räumicht ist ein Areal, das nach einer Dorfbesiedlung zu früheren Zeiten gerodet wurde, um die Fläche landwirtschaftlich oder auch zur Expansion des Dorfes zu nutzen. Im Gasthof können wir uns für die kommenden Kilometer stärken, bevor wir unseren Weg fortsetzen. Nach alten Urkunden stand hier bereits 1592 eine alte Scheune und 1755 kam eine Schäferei dazu, die 1840 zwei Bauernhöfen weichen musste. Aus einem der Höfe ging das Gasthaus in seiner heutigen Form hervor. Nach einer Brotzeit führt der Weg in den dichten Wald und wenig später zu einer Wegekreuzung mit Wegweiser und Bank. Wir folgen dem Bammelweg nach links in Richtung Weißbachtal, gehen bergauf und überqueren auf der Kuppe die Kalkstraße. Die Straße ist ein Relikt aus der Zeit, als in der Gegend noch Kalk abgebaut wurde. Vom 16 Jh. bis in das 19. Jh wurde der Kalk nach seinem Abbau in der Obermühle gebrannt, die sich am südlichen Ende der Kalkstraße befindet. Man wandert weiter auf dem Bammelweg und erreicht so das von Buchen und Fichten durchzogenen Weißbachtal. An den Grenzsteinen vorbei gehen wir am Ufer des Weißbaches entlang, biegen am Zusammenfluss von Weißbach und Kirnitzsch nach rechts ein und folgen jetzt dem gelb markierten Wanderweg. Bald taucht die Lichtung Im Loch rechter Hand auf, auf der ein romantisch anmutendes Umgebindehaus sowie der dazugehörige Bauerngarten steht. Die für die Sächsische Schweiz typischen Haustypen stellen eine Mischung aus Fachwerk- und Blockhaus dar und kommen in dieser Form nur in wenigen Gegenden vor. Wir verlassen die idyllisch gelegene Lichtung und wandern auf unserem gelb markierten Weg weiter. Er wendet sich fast unmerklich nach links, verläuft ein Stück auf einem schmalen Pfad und mündet anschließend in die Hinterdaubitzer Straße. In Richtung Süden wandernd, erreichen wir bald die Niedermühle (2), die nachgewiesen seit mindestens 1547 zwischen den Steilhängen In einem kühlen Grunde liegt. Das Mühlrad leistete seinen Dienst bis 1979 als Antrieb für die benachbarte Schneidermühle. Am Mühlenhof wendet sich unser Weg nach rechts, führt um den Taubenstein herum und wieder zur Kirnitzsch zurück. An der Gabelung nimmt man nun den mit einem roten Strich markierten Weg, wandert das Bachtal hinauf und trifft so auf einem Weg oberhalb des Kirnitzschtales. Hier befindet sich seit 1580 die Obere Schleuse (3/TopTipp), die zu früheren Zeiten einen enormen Nutzen für die Region darstellte. In dem künstlichen, 700 m langen Teich wurden die im Wald geschlagenen Holzstämme für den Transport gesammelt und zu gegebenen Zeitpunkt durch eine Öffnung der Schleusentore mit der Gewalt des Wassers zur 7 km entfernten Niederen Schleuse befördert. Von dort wurde das Holz anschließend in die Elbe geflößt, um den Holzbedarf der damaligen Zeit zu decken. Seit 1879 gibt es hier auch eine Kahnfahrt, die eigens für die Wanderer eingerichtet wurde. Wir wandern weiter und folgen der roten Route für kurze Zeit durch die Wildwasserklamm nach Süden. So kommen wir zum Aussichtsfelsen Hermannseck (4) mit der zugehörigen Schlegelhütte, den wir über Eisenstufen erklimmen. Oben erwartet uns ein Blick über das malerische Tal. Für den Rückweg nimmt man an der Schlegelhütte den Schleusenhornweg (roter Strich) und wandert über die Lichtung Wettinplatz hinauf (blau markierter Hohweg). So kommen wir durch den Wald zurück nach Hinterhermsdorf.


Höhenprofil


Autor

Thomas Vattrodt


Quelle

Logo Outdooractive-Redaktion

Anfahrt

Von Pirna auf der B172 über Königstein nach Bad Schandau, weiter auf der Kirnitzschtalstraße nach Hinterhermsdorf.

Parken

Parkplatz am Hotel Erbgericht.

Öffentliche Verkehrsmittel

Linie 241 von Pirna nach Bad Schandau und Hinterhermsdorf.

Anfahrt mit Bus & Bahn Anfahrt mit Bus & Bahn

Tourismusverband Sächsische Schweiz.Tschechischer Partner des Tourismusverbandes Sächsische SchweizSachsen Tourismus