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Wandern mit GPS Download: Wandertour Details

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Foto An der Goldstein-Aussicht.
An der Goldstein-Aussicht.
Icon Wanderweg

Rund um die Bärenfangwände

Icon Aussichtsreich Icon Rundtour Icon Mit Einkehrmöglichkeit Icon familienfreundlich

Empfohlene Jahreszeiten:

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Startpunkt

Neumannmühle

Zielpunkt

Neumannmühle

Klassifizierung

Wanderweg

Kurzbeschreibung

Auf mittelalterlichen Handelswegen führt uns die Tour durch das Großer Zschand-Tal und auf den Spuren von Raubritter zum Hinteren Raubschloss (Winterstein).

Beschreibung

Diese Wanderung verläuft von der historischen Neumannmühle durch den Großen Zschand zum alten Zeughaus. Von hier aus geht es um die Bärenfangwände zum Hinteren Raubschloss (Winterstein).

Unsere Wanderung beginnt an der historischen Neumannmühle, die auf eine mehr als 500 Jahre andauernde Tradition des Mühlenhandwerks zurückblickt. Vom Parkplatz der Mühle wandern wir nach Süden, auf der mit einem gelben Querstrich markierten Wanderroute. Die Route führt durch das Tal Großer Zschand zum 1642 errichteten Zeughaus (1), das 1732 zu seiner heutigen Form umgebaut und ursprünglich zur Unterbringung der kurfürstlichen Jagdgeräte und Waldarbeiter genutzt wurde. Das 6 km lange Seitental des Kirnitzschtal wurde bereits im Mittelalter durch eine alte Handelsstraße erschlossen, die nach Böhmen führte. Am Zeughaus wenden wir uns nach rechts und steigen den Roßsteig hinauf, der durch einen blauen Querstrich gekennzeichnet ist. Nach einem kurzen Stück bergauf hat man die Möglichkeit, die linker Hand gelegene Goldstein-Aussicht (2) aufzusuchen, die uns einen der schönsten Blicke auf den Großen Zschand bietet. Wieder auf dem Roßsteig passieren wir den Katzenstein und durchqueren den vor uns liegenden Buchenwald. Links unseres Weges erhebt sich der majestätische Winterberg über die Baumkronen, den wir allerdings unbeachtet lassen. An der nächsten Wegekreuzung weist ein alter Wegestein mit der Inschrift „Zeughaus und Prebischthor“ nach scharf rechts und man folgt dem nächsten Wegweiser zur Felsenmühle (grüner Querstrich). Die Route schlängelt sich nun zwischen Heringstein und Bärenhorn hindurch und entlang der rechts von uns liegenden Bärenfangwände. Kurz nach den Felsen der Pechofenhörner, die rechter Hand des Weges aufragen, biegt man an der Kreuzung nach rechts zum ausgeschilderten Hinteren Raubschloss ab. Schnell erreichen wir auf diesem Wege den Fuß des Wintersteines (390 m) mit der darauf befindlichen ehemaligen Burganlage Hinteres Raubschloss (3/TopTipp). Den Gipfel besteigt man durch eine enge Schlucht und über einige Metallleitern und Treppen. Die ehemalige Befestigung auf dem Felsen wurde bereits 1379 erwähnt und ab 1430 als Raubnest der Recken zu Winterstein bezeichnet. Der ursprünglich adelige Besitzer der Festung verfiel der Armut und verdiente seinen Lebensunterhalt deswegen als Raubritter. 1441 wurde dem durch die Vertreibung des Adels ein Ende gesetzt und die Burg im Anschluss zerstört. Heute zeugen nur noch die Ruinen von der historischen Anlage. Wir verlassen die Burg und den Felsen wieder über die Aufstiegsroute und setzen den Weg nach Nordosten fort. An der nächsten Wegkreuzung treffen wir auf die Zeughausstraße, in die wir nun nach rechts einbiegen. Schnell erreicht man so wieder den Großen Zschand und wandert in nördlicher Richtung zurück zur Neumannmühle. Hier haben wir noch die Möglichkeit uns bei einer Brotzeit von der Wanderung zu erholen.


Höhenprofil


Autor

Thomas Vattrodt


Quelle

Logo Outdooractive-Redaktion

Anfahrt

Von Bad Schandau auf der Kirnitzschtalstraße in Richtung Hinterhermsdorf zur Neumannmühle.

Parken

Parkplatz Neumannmühle.

Öffentliche Verkehrsmittel

Linie 241 Pirna-Königstein-Bad Schandau-Neumannmühle.

Anfahrt mit Bus & Bahn Anfahrt mit Bus & Bahn

Tourismusverband Sächsische Schweiz.Tschechischer Partner des Tourismusverbandes Sächsische SchweizSachsen Tourismus