1. Hauptnavigation
  2. Inhalt der Seite

Wandern mit GPS Download: Wandertour Details

Zurück zur Tourenliste
Foto Brückenbaukunst in schwindelnder Höhe: die Basteibrücke.
Brückenbaukunst in schwindelnder Höhe: die Basteibrücke.
Icon Wanderweg

Von Rathewalde zur Bastei

Icon Aussichtsreich Icon Rundtour Icon Mit Einkehrmöglichkeit

Empfohlene Jahreszeiten:

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Startpunkt

Kirche in Rathewalde

Zielpunkt

Kirche in Rathewalde

Klassifizierung

Wanderweg

Kurzbeschreibung

Diese schöne Rundtour führt uns von Rathewalde zum berühmten Basteifelsen, von dem aus man einen faszinierenden Ausblick über das Elbtal und auf den Lilienstein hat.

Beschreibung

Von Rathewalde wandern wir am Amselfall und dem Amselsee vorbei nach Niederrathen. Hier tauchen wir in die bizarre Felslandschaft ein und steigen hinauf zum Tiedgestein, wo uns ein großartiger Ausblick erwartet. Anschließend geht es weiter bergauf, bis wir durch das Neurathener Felsentor die 76 m lange Basteibrücke und die Bastei erreichen. Über den Gansweg gelangen wir zu den Schwedenlöchern und wandern danach hinab in den Amselgrund, der zurück zu unserem Ausgangspunkt führt.

Von unserem Startpunkt, der Kirche im Zentrum von Rathewalde, führt uns die Straße Am Grünbach ins Tal des gleichnamigen Fließgewässers. Dort folgen wir der Markierung blauer Querstrich an eindrucksvollen Felswänden vorbei zum Amselfall (1), den man schon aus einiger Entfernung hören kann und nach ca. 30 Minuten erreicht. Neben dem Wasserfall steht die Amselfallbaude, eine historische Bergwirtschaft. Neben der Gaststätte ist heute eine Infostelle des Nationalparks Sächsische Schweiz untergebracht. Wir wandern weiter durch das Bachtal und erreichen den Amselsee (2), hinter dessen Ufern majestätische Felsmassive emporragen. Der Uferweg ist fast eben, so dass man gemütlich zum Eingangstor der Felsenbühne Rathen weitergehen kann. Wenig später erreicht man den Ortsrand von Niederrathen. Vor dem Hotel Restaurant Amselgrundschlößchen biegen wir gleich nach rechts ab und wandern auf einem plattengedeckten Weg bergauf in Richtung Bastei. Am Eingang zum Nationalpark trifft man aufeinen Weg, der rechts wieder hinunter zur Felsenbühne führt. Wir aber gehen geradeaus und befinden uns bald hoch oben auf den Felsen an einer Abbruchkante, von der aus wir tief unter uns die Elbe schimmern sehen. An einer Wegverzweigung wählt man zunächst die linke Alternative, die über einen geländergesicherten Pfad zum Tiedgestein (3) führt. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick über das gesamte Elbtal mit den Tafelbergen Lilienstein, Königstein und Pfaffenstein und zu den weiter entfernten höchsten Gipfeln des Elbsandsteingebirges. Nach dem Tiedgestein steigen wir am ehemaligen Pferdestall der Felsenburg Neurathen vorbei, zwischen imposanten Felswänden weiter bergauf. Wieder trifft man auf eine Wegverzweigung, an der man abermals über die linke Alternative zu einem geländergesicherten Aussichtspunkt kommt. Von dem, als Kanapee-Aussicht genannten Punkt, können wir nun auch die Bastei und den Mönchstein sehen. Weiter oben befindet sich die Felsenburg Neurathen, die ein Freilichtmuseum beherbergt. Nachdem man das Neurathener Felsentor passiert hat, betritt man mit der Basteibrücke (4, TopTipp) eines der beliebtesten Fotomotive der Sächsischen Schweiz. Die 76 m lange Sandsteinbrücke führt uns über die Mardetelle auf das Basteiplateau. Im Mittelalter waren die Felsen der Bastei Bestandteil der Burg Neurathen. Das Neurathener Felsentor war somit tatsächlich das Eingangsportal zur Burg und auf dem, als Große Steinschleuder bezeichneten Felsen am Südrand der Basteibrücke, stand ein Katapult mit dem bis zu 50 kg schwere Steinkugeln weggeschleudert werden konnten. Die kanzelartig hervorragende Aussichtsplattform der Bastei (5) schließlich ist der Höhepunkt unserer Wanderung und einer der großartigsten Aussichtspunkte des gesamten Elbsandsteingebirges. Nachdem wir das herrlichen Panorama auf uns haben wirken lassen, geht es an Souvenirläden vorbei auf den Gansweg, der uns nach rechts zu den Schwedenlöchern (6) führt. Ihren Namen erhielten die skurrilen Felslöcher und -gassen von den Einwohnern Rathens, die sich während des Dreißigjährigen Krieges vor den schwedischen Truppen dort versteckten. Anschließend wandern wir bergab und kommen wieder in den Amselgrund. Hier wandern wir im Tal nach links bachaufwärts und gelangen - am Amselfall vorbei - zurück zu unserem Ausgangspunkt in Rathewalde.


Höhenprofil


Autor

Patrick Küpper


Quelle

Logo Outdooractive-Redaktion

Anfahrt

A17 bis Ausfahrt Pirna, weiter über Lohmen nach Rathewalde

Parken

In Rothewalde

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Pirna, weiter mit dem Bus nach Rathewalde

Anfahrt mit Bus & Bahn Anfahrt mit Bus & Bahn

Tourismusverband Sächsische Schweiz.Tschechischer Partner des Tourismusverbandes Sächsische SchweizSachsen Tourismus