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Wandern mit GPS Download: Wandertour Details

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Foto Die Zschirnsteine (links der Kleine Zschirnstein, rechts der Große Zschirnstein)
Die Zschirnsteine (links der Kleine Zschirnstein, rechts der Große Zschirnstein)
Icon Wanderweg

Auf den Großen Zschirnstein

Icon Aussichtsreich Icon Rundtour

Empfohlene Jahreszeiten:

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Startpunkt

Wanderparkplatz in Kleingießhübel

Zielpunkt

Wanderparkplatz in Kleingießhübel

Klassifizierung

Wanderweg

Kurzbeschreibung

Über den Kleinen auf den Großen Zschirnstein und damit auf den höchsten Berg des deutschen Elbsandsteingebirges geht es bei dieser Tour. Der Aufstieg über das Nordplateau des Berges ist auch für Ungeübte einfach.

Beschreibung

Ausgangspunkt dieser Tour ist Kleingießhübel, von wo aus wir uns zum Großen Zschirnstein begeben. Auf dem Weg dahin machen wir einen Abstecher zur Wildbrethöhle, in der bis im 18 Jahrhundert das auf der königlichen Jagd erlegte Wild gelagert wurde. Im Anschluss machen wir uns auf zum Kleinen Zschirnstein, bevor wir mit dem Großen Zschirnstein den höchsten Berg auf der deutschen Seite des Elbsandsteins besteigen.

Wir beginnen unserer Wanderung im idyllisch gelegenen Dorf Kleingießhübel und steigen in südlicher Richtung den Hirschgrundweg hinunter, immer der Markierung roter Punkt folgend. Direkt hinter dem Ort beginnt der Weg allmählich anzusteigen und führt durch den Wald. Man überquert einen kreuzenden Schotterweg und unsere Route beschreibt danach eine lang gezogene Linkskurve. Nach einem längeren Wegstück treffen wir auf den querenden Schifferweg und biegen auf ihn links ab. Er führt uns auf den Sattel des Großen Zschirnsteins (560 m) und des Kleinen Zschirnsteins (472 m), auf dem sich auch die Wildbrethöhle (1) befindet. In der Blocktrümmerhöhle, die aus umgestürzten Felsenspitzen entstanden ist, wurde das Wild der königlich-sächsischen Hofjagden in diesem Waldgebiet noch bis in das 18. Jahrhundert zwischengelagert. Anschließend steigt man weiter auf, links von uns erhebt sich der Kleine Zschirnstein über die Baumkronen. Am nächsten Wegestern wählen wir die linke Abzweigung, die uns zum ausgeschilderten Plateau des Tafelberges Kleiner Zschirnstein bringt. Vor uns taucht nun ein kleiner mit Bänken und einem Tisch versehener Rastplatz (2) auf, hier können wir uns für den Rest der Tour stärken. Der Weg teilt sich hinter dem Rastplatz in einen Rundweg (gelbe Wanderwegmarkierung) auf. Wir wandern entgegen des Uhrzeigersinnes an der Kante des Berges entlang. Der 480 m hohe Gipfel des Kleinen Zschirnstein bietet uns einen schönen Blick auf Kleingießhübel im Nordwesten und die Tafelberge in der Umgebung. Im Anschluss an die Umrundung kommen wir wieder am Rastplatz am Aufstiegsweg vorbei und erreichen das bereits erwähnte Wegekreuz. Hier nimmt man die halblinke Abzweigung (roter Punkt) und wandert durch den dichten Wald in einer langen S-Kurve auf den Großen Zschirnstein zu. Der Pfad steigt nun langsam auf das Plateau des Großen Zschirnstein an und bringt uns über die westliche Bergseite zum Aussichtspunkt Mittagstisch (3/TopTipp). Die Felswände fallen hier an der Kante des Berges bis zu 80 m in die Tiefe. Hier kann man verstehen, warum der Name des Zschirnsteins aus dem Tschechischen abgeleitet wurde („Schwarze Wand“). Die großartige Aussicht hier oben reicht vom Hohen Schneeberg im Südwesten über den Rosenkamm bis zum Elbdurchbruch bei Tetschen. Im Osten liegen der Zirkelstein und die Kaiserkrone und das äußerste Ende unseres Panoramas schließt mit dem Falkenstein und den Schrammsteinen ab. An Tagen mit besonders guter Fernsicht, sieht man sogar die berühmte Albrechtsburg im nordwestlich gelegenen Meißen. Wir genießen den malerischen Ausblick, steigen über das Plateau des Großen Zschirnsteins wieder hinunter und biegen nach rechts in den Zschirnsteinweg ein. Auf dem Weg wandert man für kurze Zeit um die Ostseite des Berges, bevor der Wiesenweg gekreuzt wird. Jetzt wenden wir uns nach Norden in Richtung des beschilderten Kleingießhübels und treten unseren Rückweg durch den Wald an. Wir lassen die abzweigenden Pfade unbeachtet, wandern um die Ostseite des Kleinen Zschirnstein herum und schließlich zurück zum Wanderparkplatz.


Höhenprofil


Autor

Thomas Vattrodt


Quelle

Logo Outdooractive-Redaktion

Anfahrt

Auf der B172 nach Pirna und Königstein. Bei der Elbbrücke Bad Schandau rechts über Krippen nach Kleingießhübel.

Parken

Wanderparkplatz in Kleingießhübel.

Öffentliche Verkehrsmittel

Buslinie 251 U vom Bad Schandau nach Kleingießhübel.

Anfahrt mit Bus & Bahn Anfahrt mit Bus & Bahn


Tipp des Autors

Aufgrund der Länge der Strecke und fehlender Einkehrmöglichkeit empfiehlt es sich, eine Brotzeit mitzunehmen. Unterwegs finden sich immer wieder Rastplätze mit schönen Aussichten, die zum Verweilen einladen.
Tourismusverband Sächsische Schweiz.Tschechischer Partner des Tourismusverbandes Sächsische SchweizSachsen Tourismus