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Wandern mit GPS Download: Wandertour Details

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Foto In der Weberschlüchte.
In der Weberschlüchte.
Icon Wanderweg

Thorwalder Wände, Hickelhöhle, Webergrotte

Icon Aussichtsreich Icon Rundtour Icon Mit Einkehrmöglichkeit

Empfohlene Jahreszeiten:

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Startpunkt

Neumannmühle

Zielpunkt

Neumannmühle

Klassifizierung

Wanderweg

Kurzbeschreibung

Von der idyllischen Neumannmühle wandern wir durch den Großen Zschand und kommen an den unwirklichen Felsformationen der Thorwalder Wände vorbei.

Beschreibung

Diese Wanderung startet an der Neumannmühle und verläuft durch den großen Zschand am Zeughaus vorbei auf dem Großen Hochhübelweg. Durch die bizzare Felsenweld der Thorwalder Wände geht es mit einen Zwischenstopp an der Hickelhöhle zurück zur Neumannmühle, wo wir uns mit einer kräftigen Brotzeit stärken können.

Unsere Tour beginnt an der Neumannmühle, die auf eine lange Tradition des Mühlenhandwerks zurückblickt. Seit 1791 befindet sich die Mühle im Besitz der Familie Neumann und fungierte früher als Sägewerk. Ab 1870 wurde hier, nach einer Erfindung von Friedrich Gottlob Keller aus Krippen, mit Hilfe der Wasserkraft Holzschliff für die Papierindustrie erzeugt. Heute gibt es neben einem technischen Museum auch eine gemütliche Gaststätte in der Mühle. Von der Mühle starten wir in südlicher Richtung auf der gelb markierten Route über die Brücke in den Großen Zschand hinein. Durch die Schlucht zog sich im Mittelalter eine viel befahrene Verkehrsstraße nach Böhmen, die heute jedoch gesperrt ist. Man wandert den Zschand entlang, vorbei an zerklüfteten Felsen und senkrechten Steinwänden. Nach einer knappen halben Stunde erreichen wir das Alte Zeughaus (1). Das in seiner heutigen Form 1732 erbaute Gasthaus beherbergte ursprünglich das kurfürstliche Jagdgerät und im 19 Jh. auch Schweizreisende. Vom Zeughaus setzen wir unseren Weg noch ein Stück nach Süden fort und biegen an der nächsten Gabelung nach links auf den grün markierten Weg ab. Man wandert nun auf dem Hochhübelweg, der bergwärts auf den Hochhübel führt. Nach kurzer Zeit auf dem Weg verlassen wir ihn nach rechts und folgen der grünen Markierung auf den Reitsteig. Der Steig schlängelt sich durch die westlichen Ausläufer der Thorwalder Wände. Links und rechts von uns ragen Felsen in den Himmel. Am südlichen Ende des Steiges kommen wir zur Hickelhöhle (2/TopTipp). Die Schichtfugenhöhle ist die zweitgrößte ihrer Art in der Sächsischen Schweiz. Ab der Höhle orientieren wir uns wieder an der roten Markierung und wandern in westlicher Richtung an den Hickeltürmen vorbei in den Großen Zschand. Ein Stück die Schlucht hinunter steigend, trifft man auf die nach links abzweigenden Weberschlüchte (3) (grüner Pfeil), und biegt dort hinein. Das von Felsformationen durchzogene Tal wird am Eingang von den Felswänden Sommerwand und Jortanshorn bewacht, die eine riesige Eingangspforte bilden. Dem Pfad folgen wir in die Schlucht, kommen dann in einen Felskessel, wenden uns dort nach links und erreichen auf diesem Weg die Webergrotte (4). Hier wächst der Stängelumfassende Knotenfuß (streptopus amplexiglolius), eine hochmontane Lilienart, die nur an wenigen feuchten und kühlen Standorten der hinteren Sächsischen Schweiz vorkommt. Wir genießen die beeindruckende Atmosphäre in dem bewaldeten Tal und wandern auf dem bereits bekannten Weg zurück zur Hauptroute im Großen Zschand. In der Schlucht wendet man sich nach links, wandert am Zschandbach entlang und kommt  auf diese Weise wieder zum Zeughaus. Von hier aus setzen wir unseren Weg zur Neumannmühle fort, wo wir uns eine kräftige Brotzeit verdient haben.


Höhenprofil


Autor

Thomas Vattrodt


Quelle

Logo Outdooractive-Redaktion

Anfahrt

B 172 von Pirna nach Bad Schandau, auf der Kirnitzschtalstraße zur Neumannmühle.

Parken

Parkplatz Neumannmühle

Öffentliche Verkehrsmittel

Linie 241 Pirna-Königstein-Bad Schandau-Neumannmühle.

Anfahrt mit Bus & Bahn Anfahrt mit Bus & Bahn

Tourismusverband Sächsische Schweiz.Tschechischer Partner des Tourismusverbandes Sächsische SchweizSachsen Tourismus