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Foto Von den Rauensteinen können wir herrlich zur Bastei hinüber blicken.
Icon Aussichtsreich Icon Rundtour Icon Mit Einkehrmöglichkeit Icon familienfreundlich
Foto Von den Rauensteinen können wir herrlich zur Bastei hinüber blicken.
Icon Wanderweg

Zur Basteiaussicht


niedrigster Punkt: 112 m

höchster Punkt: 318 m

GPS-Daten der Tour (gpx) KML-Daten der Tour (kml) Tourdaten als PDF

Foto Von den Rauensteinen können wir herrlich zur Bastei hinüber blicken.
Foto Bastei und Elbe.
Foto Basteiblick.
Foto Blick von der Basteiaussicht.
Foto Wir wandern durch die schönen Felsformationen der Rauensteine.
Empfohlene Jahreszeiten
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Details

Startpunkt

S-Bahnhof Stadt Wehlen (Sachs)

Klassifizierung

Wanderweg

Kurzbeschreibung

Wir wandern von der Stadt Wehlen hinauf zum meistbesuchten Aussichtspunkt des Elbsandsteingebirges - der Bastei.

 


Beschreibung

Bei der Bastei handelt es sich um den meistbesuchten Aussichtspunkt des Elbsandsteingebirges. Die Felsenkanzel ragt 194 m über der Elbe auf. Im Jahr 1592 wurde die Bastei erstmals von Matthias Oeder im Rahmen der Ersten Kursächsischen Landesaufnahme erwähnt. Anfang des 19. Jh. brachten Bergführer die ersten Gäste zur Felskanzel hinauf. Der Maler Caspar David Friedrich ließ sich von der Bastei zu seinem bekannten Gemälde "Felsenschlucht" inspirieren. 1812 entstand dann die erste gastronomische Versorgung der Besucher: In zwei einfachen Holzhütten wurden Brot, Butter, Bier, Branntwein, Kaffee und Milch angeboten. 1821 wurde eine hölzerne Brücke gebaut, die über die 40 m tiefe Schlucht "Mardertelle" führte, diese wurde im Jahr 1851 durch eine steinerne Konstruktion ersetzt. Die 76,5 m lange Rundbogenbrücke verbindet die Bastei mit der Neurathener Felsenburg. Den 1000 m langen und 400 m breiten Rauenstein überqueren wir auf dem so genannten Rauensteinkammweg. Brücken, Leitern und Stufen führen uns über dieses zerklüftete Felsenmassiv.

 

Am S-Bahnhof der Stadt Wehlen beginnt unsere Wanderung. Von dort folgen wir der Bahnhofstraße und biegen dann nach links in die Fährstraße ab, die uns zum Fähranleger bringt. Mit der Personenfähre fahren wir über die Elbe und setzen unseren Weg am anderen Ufer nach rechts auf dem autofreien Elbradweg fort. Der Elbradweg führt uns parallel zur Mennickestraße in den Ortsteil Oberhäuser. Hier biegt man halb links ab und steigt auf dem Wanderweg durch den Wald zum Schwarzberggrund hinauf. Bald kommen wir zur Schwarzbergaussicht, die uns einen herrlichen Blick auf das Elbtal bietet. Auf dem Schwarzbergweg durchquert man den Wald und trifft auf die Waldhütte Steinerner Tisch (1). Dort wenden wir uns nach rechts und wandern auf dem Fremdenweg in Richtung Bastei. Bei einem Kiosk hält man sich ebenfalls rechts, auf der autofreien Basteistraße geht es dann an einem Hotel vorbei. Danach stehen wir am bekanntesten Aussichtspunkt im Elbsandsteingebirge, der Felskanzel Bastei (2, ToppTipp). Wir lassen das beeindruckende Panorama auf uns wirken und wandern anschließend über die steinerne Basteibrücke, dem Höhepunkt unserer Wanderung. Bereits im Jahr 1826 bildete eine hölzerne Konstruktion die Verbindung zwischen der Bastei und dem Neurathener Felsentor. Sie wurde 1851 durch die 76,5 m lange Rundbogenbrücke ersetzt. Ein blauer Strich markiert unseren steilen Abstieg in Richtung Niederrathen. Wir passieren die Aussichtsfelsen Kanapee und Tiedgestein, ehe wir über die Straße Amselgrund in den Ort hineinwandern. Über die Rathener Straße erreicht man das Ufer der Elbe, setzt dort mit der Gierseilfähre (3) über und folgt danach dem Fährweg in den Kurort Oberrathen. Kurz darauf biegen wir nach rechts auf den Elbweg ab, der uns über die Gleise der S-Bahn führt. Dahinter wandern wir noch einige Meter geradeaus und wenden uns anschließend nach rechts in den Pötzschaer Weg. Diesen Weg verlässt man jedoch recht bald wieder nach links und orientiert sich an der Markierung Rotstrich. Zunächst geht es durch den Wald bergauf, dann ein Stück am Waldrand entlang und an den Laasensteinen vorbei. Wieder zurück im Wald zweigt bald die Markierung Gelbstrich nach rechts ab und führt uns zum Rauenstein (4) (304 m). Über Stufen steigen wir steil hinauf und können oben im Gasthaus einkehren und die Aussicht genießen. Auf dem Rauensteinkammweg wandert man über das etwa 1000 m lange und 400 m breite Felsmassiv. Dabei helfen uns immer wieder Leitern, Brücken und Stufen. Trittsicherheit ist hier wichtig. Danach folgen wir der Markierung gelber Strich und wandern über den Gansrücken zurück nach Pötzscha, einem Ortsteil der Stadt Wehlen, wo unsere Wanderung begann. Im Ort kehrt man über die Robert-Sterl-Straße und die Bahnhofstraße zum Bahnhof zurück.


Sicherheitshinweise

Auf dem Rauensteinkammweg ist Trittsicherheit erforderlich.

 


Höhenprofil


Autor

Jana Bohlmann

Quelle

Logo Outdooractive Redaktion

Karte

Es folgt Outdooractive Karte mit Einzeichnung des Weges

Anreise und Infos

Anfahrt

A 17 zur Ausfahrt Pirna, auf der B172 nach Stadt Wehlen

 


Parken

Am S-Bahnhof Stadt Wehlen (Sachs)

 

 


Öffentliche Verkehrsmittel

Von Dresden mit der S-Bahn (Linie S1) nach Stadt Wehlen (Sachsen)

 

 

Anfahrt mit Bus & Bahn

Ausrüstung

Gutes Schuhwerk

 


Tipp des Autors

Wem der Weg über den Rauenstein nach Pötzscha zu lang ist, der kann von Rathen auch auf dem Elbradweg an beiden Uferseiten entlang zurück wandern. Auch eine S-Bahn fährt zurück.

 


Weitere Infos / Links

http://www4.stadt-wehlen.de/