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Wandern mit GPS Download: Wandertour Details

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Foto Blick aus dem Kuhstall in den Nikolsdorfer Wänden
Blick aus dem Kuhstall in den Nikolsdorfer Wänden
Icon Wanderweg

Sächsische Schweiz - Nikolsdorfer Wände, Bernhardstein und Labyrinth

Icon Aussichtsreich Icon Rundtour Icon Streckentour Icon familienfreundlich

Empfohlene Jahreszeiten:

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Startpunkt

Leupoldishain - Parkplatz Ortsmitte (Dorfplatz)

Zielpunkt

Leupoldishain - Parkplatz Ortsmitte (Dorfplatz)

Klassifizierung

Wanderweg

Kurzbeschreibung

Landschaftlich schöne Wanderung durch die Nikolsdorfer Wände zu den Aussichtsfelsen Stelzchen und Bernhardstein sowie zum Höhepunkt der Tour, dem Labyrinth, einem Felsengebilde, welches unglaublich spannende Kraxelmöglichkeiten für jung und alt durch enge Felsengassen und Höhlengänge bietet. Suchtfaktor garantiert.

Beschreibung

Vorab ein Hinweis zur Einstufung als "mittelschwere" Tour (mit Technik 3): Das gilt lediglich für den Fall, dass alle Hindernisse des Labyrinth-Parcours (Kraxeleinlagen und Kriechgänge) absolviert werden. Ansonsten ist es eine leichte Wanderung.

Die Tour führt uns zunächst zum Aussichtspunkt "Stelzchen" (335 m) nahe Leupoldishain, der uns eine schöne Aussicht über die nähere Umgebung bietet.

Das nächste Zwischenziel ist der Kuhstall in den Nikolsdorfer Wänden, eine kleine Höhle, die landschaftlich idyllisch in einer Art Talkessel liegt.

Wir wandern anschließend weiter südwärts in Richtung Labyrinth, lassen dieses allerdings erst einmal rechts liegen und machen uns auf zum nächsten Aussichtspunkt, dem Bernhardstein (425 m). Einige Treppenstufen sind zu überwinden, dann erscheint eine Aussichtsplattform am so genannten Taufstein, die uns weit bis zur Festung Königstein und zu den Tafelbergen blicken lässt. Etwas unterhalb des Aussichtspunktes befindet sich noch ein Rastplatz unter einem riesigen Felsendach, welches dafür sorgt, dass pausierende Wanderer auch bei Regen nicht nass werden.

Der Höhepunkt dieser Wanderung ist allerdings ohne Zweifel das Felsenlabyrinth, welches sich nur 5 Minuten entfernt nördlich vom Bernhardstein befindet. Hier ist man nie allein, denn das Labyrinth ist ein Spielplatz für jung und alt. Fast wirkt es so, als ob die vielen Felsblöcke absichtlich so hingelegt wurden, um uns zu bespaßen. Die teilweise höhlenartigen Gänge sind durchnummeriert, so dass wir entweder chronologisch oder aber frei nach Wahl hindurchlaufen- oder kriechen können. Der offizielle Einstieg in das Labyrinth (Hindernis lfd. Nr. 2) wird durch eine etwa 5 Meter hohe Metall-Leiter ermöglicht, der Zugang zu dem Parcours ist aber von jeder anderen Stelle ebenso möglich. Es gibt auch einige tolle Möglichkeiten, durch Kraxeleinlagen auf die Felsplateaus zu gelangen - hier bietet sich auch ein Picknick an. An so manchem Nadelöhr kann es schon mal zum Stau kommen, vor allem bei Gegenverkehr. An schönen Wochenenden ist hier nämlich der Teufel los.

Vom Parkplatz gehen wir nach rechts (östlich/südöstlich) anfänglich etwa 100 bis 150 m an der Staße entlang, bis rechts ein Weg abgeht und uns in den Wald hineinführt.

Wir folgen dem "blauen Punkt" in Richtung Ost, nach etwa 400 m an einer Wegkreuzung gehen wir geradeaus weiter. Dieser Weg geht schon bald in einen Pfad über, der nach 200 m auf einen asphaltierten Fahrweg mündet. Hier ist der Pfad zum "Stelzchen", der sogleich wieder nach rechts in den Wald führt, ausgeschildert.

Zurück geht es anfänglich wie auf dem Hinweg. An der bekannten Wegkreuzung biegen wir nach links ab und folgen fortan dem "grünen Punkt" durch den Bars Grund, vorbei an der Naturbühne und am Kuhstall (auf der rechten Seite). Am Talende verläuft der Pfad idyllisch über einige Stufen und 100 m durch den Wald, bis wir an einer Wegkreuzung nach rechts abbiegen.

Der Weiterweg erfolgt nach Süden, immer dem Wegsymbol "grüner Punkt" folgend.

Erst nachdem wir das Labyrinth rechterhand passiert haben (das Labyrinth als solches ist vom Weg aus optisch schwer wahrnehmbar - nur an den plötzlich vielen Menschen), biegen wir an der Südostecke des Labyrinths links auf einen Wanderpfad ab (ungefähr 40 m nach Passieren eines Schutzhäuschens). Wir wandern entlang der Wegmarkierung "blauer Querstrich bzw. weiß/blau/weiß", bis nach etwa 300 m rechts die Stufen zum Bernhardstein/Taufstein führen.

Zum Labyrinth geht es auf gleichem Pfad zurück bis zum Schutzhäuschen, von dort aus links ein kurzes Stück den Pfad hinauf zum Eingang des Labyrinths.

Wir verlassen das Labyrinth auf gleichem Weg wie beim Zustieg, auch der restliche Rückweg ist identisch mit dem Hinweg, wir lassen jetzt natürlich das Stelzchen aus und kürzen lediglich auf dem letzten Teilstück kurz vor dem Verlassen des Waldes wenige Meter über einen kleinen Pfad ab.


Sicherheitshinweise

  • Kleinere Kinder im Labyrinth nicht unbeaufsichtigt lassen. Es schadet auch nicht, mal nach oben zu schauen, wer oberhalb herumspringt (Übertritte und Sprünge von Felsplateau zu Felsplateau in respektabler Höhe möglich). Vorsicht bei Personen mit Platzangst in den engen Gängen.

Höhenprofil


Karten

Wanderkarte der Sächsischen Schweiz "Nikolsdorfer Wände und das Labyrinth" 1 : 10.000 von Dr. Rolf Böhm/Bad Schandau (liebevoll von Hand gezeichnete und sehr detailgetreue Karten - sehr zu empfehlen)

Autor

Lars Reichenberg


Quelle

Logo DAV Sektion AlpinClub Berlin

Anfahrt

  • aus Dresden die Autobahn A 17 in Richtung Pirna befahren
  • die Abfahrt auf die B 172a nach Pirna nehmen
  • in Pirna weiter auf der B 172 Richtung Bad Schandau fahren (Bad Schandau ist ausgeschildert)
  • hinter der Struppen-Siedlung nach gut 500 m am Kreisverkehr rechts abbiegen und bis Leupoldishain fahren
  • in Leupoldishain an der Straßengabelung rechts abbiegen und sogleich gegenüber auf dem Parkplatz parken

Parken

  • Parkplatz in Leupoldishain Ortsmitte (nur wenig Parkplätze, am besten früh anreisen)

Öffentliche Verkehrsmittel

  • S-Bahn von Dresden bis Königstein
  • Bus 246 von Königstein (Reißigerplatz am Kreisverkehr) bis Leupoldishain Dorfplatz

Anfahrt mit Bus & Bahn Anfahrt mit Bus & Bahn


Ausrüstung

  • normale Wanderausstattung mit festem Schuhwerk, am besten knöchelhohe Wanderschuhe (Kategorie A/B oder B)
  • im engen Labyrinth besteht Verschmutzungsgefahr der Kleidung, also nicht die besten Sachen anziehen.

Tipp des Autors

  • Verpflegung mitnehmen, keine Einkehrmöglichkeiten

Literatur

"Wander- & Naturführer Sächsische Schweiz" - Band 2 (Rathener Felsen, Polenztal, Tafelberge und Bielatal), Berg- & Naturverlag Rölke (ISBN 3-934514-09-X)
Tourismusverband Sächsische Schweiz.Tschechischer Partner des Tourismusverbandes Sächsische SchweizSachsen Tourismus