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Tagestour 7

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Foto Die Barbarine am Pfaffenstein.
Die Barbarine am Pfaffenstein.
Icon Wanderweg

Zur Barbarine

Icon Aussichtsreich Icon Streckentour Icon Mit Einkehrmöglichkeit

Empfohlene Jahreszeiten:

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Startpunkt

Bahnhof Königstein

Zielpunkt

Bahnhof Bad Schandau

Klassifizierung

Wanderweg

Kurzbeschreibung

Mit dem Pfaffenstein, dem Gohrisch, dem Papststein und der Barbarine erleben wir gleich vier der berühmtesten Felsen der Sächsischen Schweiz.

Beschreibung

Auf dieser anspruchsvollen Tour wandert man vom Bahnhof in Königstein zu Sandsteinhöhle Diebskeller. Unweit davon geht es auf den markanten Pfaffenstein (435 m) und anschließend weiter auf die Tafelberge Gohrisch (448 m) und Papststein (451 m) hinauf. Danach wandern wir an Kleinhennersdorf vorbei und zum Bahnhof in Bad Schandau, von wo aus wir den Rückweg nach Königstein mit dem Zug antreten.

Am Bahnhof in Königstein wenden wir uns nach Westen und gehen zum Kreisverkehr. Dort biegt man nach links in die Bielastraße ein und folgt dann an der großen Gabelung links der Cunnersdorfer Straße. An der Spitzkehre der Straße gehen wir geradeaus weiter und wechseln danach auf den Wanderweg Quirl (roter Punkt). Wir verlassen die Forststraße an der nächsten Abzweigung und folgen linker Hand dem Dreirutenweg. Man wandert auf diesem leicht bergauf zum Diebskeller (1) unterhalb des Quirl (349 m). Die Höhle ist mit einer Länge von 29 m und einer Höhe von bis zu 4 m die größte Schichthöhle im Elbsandsteingebirge. In der Höhle befindet sich seit 1755 ein steinerner Tisch, der allerdings schon lange nicht mehr von kurfürstlichen Jagdgesellschaften benutzt wird. Der Diebskeller und die kleineren Nebenräume sind ein anschauliches Beispiel für die Bildung von Höhlen. Durch Erosion in den wasserführenden Schichten des Sandsteins entstehen erst kleine Nischen, die dann durch Auswaschungen allmählich die Größe einer Höhle annehmen. Wir setzen unseren Weg fort und umrunden den Quirl. Nach der Umrundung erhebt sich vor uns der Pfaffenstein (435 m), einer der berühmtesten Tafelberge der Sächsischen Schweiz. Man besteigt den Gipfel auf dem ausgeschilderten Klammweg, der links abzweigt und von Norden her auf den Berg hinaufführt. Auf dem Gipfel des Pfaffensteins (2) erwartet uns neben einer Brotzeit in der Bergwirtschaft auch ein fantastischer Ausblick vom Aussichtsturm auf die Umgebung. An schönen Tagen sieht man Dresden im Nordwesten, sowie den Papststein (451 m) und den Gohrisch (447 m) im Osten. Bevor wir den Berg verlassen, wandern wir noch auf dem Plateau nach Süden und stehen vor der berühmten Barbarine (3). Der Sage nach handelt es sich bei dem geologischen Naturdenkmal um eine ungehorsame Jungfrau, die trotz der Anweisung der Mutter die Kirche zu besuchen, lieber auf dem Pfaffenstein Heidelbeeren pflückte. Die zornige Mutter erwischte das Mädchen auf frischer Tat und verwünschte sie sogleich zu Stein. Die dem Pfaffenstein vorgelagerte Felsenspitze war bis 1975 ein beliebter Kletterfelsen, wurde jedoch dann für den Sport gesperrt. Den Berg verlässt man auf dem mit einem grünen Strich markierten Weg in Richtung Westen und passiert dabei einen noch gut erkennbaren Ringwall, der vor 3000 Jahren eine bronzezeitliche Höhlensiedlung umgeben hat. Sobald wir auf den uns bereits bekannten Weg treffen, setzten wir die Wanderung in Richtung Süden fort (Wanderweg M, roter Punkt), erreichen die Forststraße Oberer Kohlweg und folgen ihr. Bald zweigt links ein Pfad ab der uns über die Südseite (von was?) auf den zerklüfteten Gohrisch (448 m) (4) bringt. Der Abstieg vom Gohrisch? führt uns wieder zur Straße, an der wir sogleich auf die Wanderroute M (Roter Strich) wechseln, auf der es zum gegenüberliegenden Papststein (451 m) (5) geht. Am Gipfel lädt auch hier ein Berggasthaus zur Einkehr ein. Neben dem Ort Papstdorf im Süden sieht man auch den markanten Lilienstein (415 m) sowie den direkt benachbarten Königstein (361 m) im Norden, beide liegen idyllisch an einer Elbschleife. Für den Heimweg verlässt man den Papststein in östlicher Richtung und nimmt beim folgenden Wildtiergehege wieder die mit einem M und einem roten Strich markierte Route. Wir wandern am Waldrand und unterhalb des Kleinhennersdorfer Steins entlang und können dabei einen Blick auf die Schrammsteine und die Felsen Falkenstein sowie Hohe Liebe (400 m) werfen. In Kleinhennersdorf geht es links auf dem Täppichsteig zum Bahnhof in Bad Schandau. Durch ein kleines Waldstück und anschließend an der Elbe entlang wandernd, erreichen wir schließlich den Bahnhof in Bad Schandau. Zurück nach Königstein fahren wir mit dem Zug.


Höhenprofil


Autor

Thomas Vattrodt


Quelle

Logo Outdooractive-Redaktion

Anfahrt

Auf der B172 über Pirna nach Königstein.

Parken

Am Bahnhof in Königstein.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der S-Bahn von Dresden, nach Pirna und weiter nach Königstein.

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Tourismusverband Sächsische Schweiz.Tschechischer Partner des Tourismusverbandes Sächsische SchweizSachsen Tourismus